31.01.2019

Unversöhnlicher Streit

Streiten kommt vor, das können wir kaum verhindern. Aber welches Ende er nimmt, da können wir einiges versuchen. Aber warum sollten wir?

Autor: Dagmar Köhring
setzt sich für bedrohte Wörter ein und diskutiert gern – am liebsten über die Bibel.

Joachim S. aus der Schweiz schrieb:
Wir Christen sind liebe Menschen.
Wir überfordern uns gerne.
Wir gehören zu der Gattung Mensch, die sich gerne hinterfragt und höheren Gedankengängen nachgehen.
In dem Sinne schon Salz der Erde und Licht der Welt.
Wir haben die Basis für Frieden, weil es schöne Gleichnisse in der Bibel gibt und Jesus gesagt hat, dass man sich nicht rächen soll und dem Bruder 7x70 Mal vergeben soll. Als Christ hat man kein Recht auf Rache (aber der Regierung eines Landes ist das Schwert in die Hand gegeben, sie muss Unrecht beseitigen, wo es geht und sinnvoll und klug ist.)
Bei diese privaten Geschichte, dass da jemand doof und komisch schmollt, stecken psychologische Sachen rein. Es sind Menschen, die gelernt haben, dass durch destruktives Verhalten mehr Aufmerksamkeit kommt, als wenn sie brav bleiben.
In Sachen Psychologie ist die Bibel stark und schwach zugleich. Schwach weil dann schnell was in die Ecke "böse" geschoben wird (was für Psychotherapeuten eher als "Herausforderung" gesehen wird). Noch schlimmer ist aber die Vorstellung von bösen Geistern und Dämonen, die im anderen sein könnten.
Mich kotzt zur Zeit an, dass man die Bibel sowohl als auch erleben kann. Erstaunlich heilsam und einfühlsam und bescheuert schwachsinnig. Deshalb liebe ich dem Spruch: Wer sucht, der findet und wer den liebenden Gott sucht, der findet ihn auch.

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