Wie entstand radio m?

"Ich sah die Zeit kommen, in der die Menschen nicht mehr so regelmäßig zur Kirche kommen werden. Also muss die Kirche zu den Menschen kommen."
Pastor Gustav Bolay Gründer der Rundfunkmission

Diese Erkenntnis stand am Anfang der damaligen Rundfunkmission. Gedacht und geschrieben hat es ihr Gründer, Pastor Gustav Bolay. Deshalb gründete er 1959 die Rundfunkmission und gab ihr den Namen „Gott ruft dich heut“.

Die Sendungen der Rundfunkmission, die von Beginn an ein Werk der Evangelisch-methodistischen Kirche war, liefen ab Januar 1960 bei Radio Luxemburg. Später kamen weitere Mittel- und Kurzwellensender im europäischen Ausland dazu, die die Sendungen in Mittel- und Osteuropa ausstrahlten. Mitte der 1970er-Jahre startete die Rundfunkmission eine intensive Kassetten- und Musikproduktion.

1987 war das Geburtsjahr des privaten Rundfunks. Damit veränderte sich auch das Aufgabengebiet der Rundfunkmission. Hinzu kam die Privatfunkagentur radio m – anfangs stark unter der Trägerschaft der Vereinigung Evangelischer Freikirchen, heute deutlich als Werk der Evangelisch-methodistischen Kirche, mit Unterstützung der Baptisten, positioniert.

Seit 2008 ist der Privatfunkbereich das alleinige Arbeitsgebiet von radio m. Die Hörfunkagentur beliefert bis zu 19 lokale, regionale und bundesweite private Radiosender. Dabei arbeitet radio m mit evangelischen und katholischen Hörfunkagenturen zusammen. Zudem ist radio m Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Rundfunk e.V..

Die Internetpräsenz von radio m gewinnt zunehmend an Bedeutung. Viele Hörfunkbeiträge sind hier zu hören und zu kommentieren. So engagieren wir uns mit eigener Fanseite auch in Netzwerken wie facebook. Hinzu kommen ausschließlich fürs Web produzierte Beiträge wie radio m video und radio m kompakt.

Ende 2009 feierte radio m das 50-jährige Bestehen.
Hintergrundinfos sowie Hörbeispiele aus 50 Jahren finden Sie hier.





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