Ausmisten!
Alles muss raus – nicht um reich zu werden, sondern frei. Ausmisten bringt ein bisschen Trennungsschmerz – und viel Freude!
Alles muss raus – nicht um reich zu werden, sondern frei. Ausmisten bringt ein bisschen Trennungsschmerz – und viel Freude!
Wir renovieren. Eigentlich freue ich mich auf frisch gestrichene Wände und neu abgeschliffenes Parkett, wäre da nicht vorher das Ausräumen der Räume. Aus zwei Zimmern muss komplett alles raus. Aber das ist nicht genug: Wir haben beschlossen, dass alle Zimmer ausgemistet werden müssen, auch der Dachboden und der Keller. Wenn schon, dann richtig. Zum Ausräumen kommt also das große Ausmisten dazu. Darauf wiederum freue ich mich, denn ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie wohl ich mich fühlen werde, wenn ich mich erstmal von manchem angesammeltem Ballast befreit habe. Ein neues Freiheitsgefühl wartet auf mich! Kann man eigentlich auch Sorgen und Ängste so ausmisten? Ungesunde Beziehungen aufgeben und lästige Selbstzweifel in den Müll kippen? Klappt das mit dem Ausmisten auch dort? In der Bibel wird mir geraten, dass ich alle meine Sorgen auf Gott werfen soll, oder es wird mir gesagt, dass Gott mir keinen Geist der Angst, sondern der Freiheit geschenkt hat. Außerdem wird immer wieder von Menschen erzählt, die sich mit Gottes Hilfe von Menschen lösen konnten, die ihnen nicht gutgetan haben oder die durch ihn ihrem Leben eine ganz neue Richtung geben konnten. Mit Gott reden, sich von seinen Geschichten inspirieren zu lassen, das nennt man wohl Ausmisten mit Gottes Hilfe.
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Menschen ausmisten
In der Esoterik-Szene ist ein Ratschlag, um sich besser zu fühlen, der, Menschen, die einem nicht gut tun, aus seinem eigenen Wirk-Umfeld rauszubefördern. Man umgibt sich in der Szene nur noch mit Menschen, die einem angeblich gut tun. Für top Erkenntnisse investiert man sehr viel Geld für Weiterbildungen und wird zum Heiler (Heiler für die eigene Seele hauptsächlich). Dann geht’s ab in Richtung Sekte.
Das Thema „ausmisten von Menschen“ beschäftigt mich seit Wochen schon. Es hat Züge des Verhaltens der Faschisten oder des Nazi-Regimes. Es werden Menschen definiert, die man ausmisten soll und man wird es dann auch irgendwann auch wirklich tut. In der Esoterik-Szene auf klein-privat getrimmt und umgesetzt.
Nun ist es aber tatsächlich auch eine Wahrheit. Ich kenne auch Menschen, bei denen geht es mir immer schlecht hinterher, sobald ich Kontakt hatte.
2 Konzepte stehen sich gegenüber: Andere schwierige Menschen zu erleiden (bewusst zu erleiden) oder sie aus dem eigenen Leben auszumisten.
Ich versuche frei zu sein, beide Wege wählen zu dürfen.
Und ich hoffe, mit dem «richtigen Geist», das Richtige zu tun dabei.