Beten, ungestört
Warum und wozu sollen wir überhaupt beten, wenn Gott doch längst weiß, was wir brauchen, und ihm das sowieso wichtig ist?
Warum und wozu sollen wir überhaupt beten, wenn Gott doch längst weiß, was wir brauchen, und ihm das sowieso wichtig ist?
Warum überhaupt beten? Die Tage komme ich mit einem Bekannten ins Diskutieren. Als Fan von Gebetsgemeinschaften ist er überzeugt, wenn viele für das Gleiche beten, dass das dann Gott zum Handeln bewegt. Und vielleicht ist das so. Andere gehen an super prominente Orte um zu beten oder suchen die Öffentlichkeit und beten im Fernsehen. In der Bibel wiederspricht Jesus aber dieser Idee. Wer nicht zu Gott betet, sondern das Gebet nutzt um Aufmerksamkeit zu erhaschen, der braucht Gott nicht! Auch sei es nicht nötig viele oder besondere Worte zu machen. Vielmehr wisse Gott bereits, noch bevor wir es wissen, was wir brauchen. Stellt sich die Frage: Warum dann überhaupt beten? – Jesus wirbt dafür sich zurückzuziehen, um sich ungestört bewusst zu machen: Gott ist da! Ich glaube Beten ist keine Eingabe in einen Wunschautomat „Gott“. Beten ist sich klar machen, Gott ist da, wenn ich am Boden bin und nicht mehr weiterweiß aber auch, wenn’s der Tag meines Lebens ist. Und mir klar zu machen, dass er uns begleitet und hält, tut gut!
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Herzlichen Dank für diese Ermutigung und Vergewisserung: Gott ist da!
Es geht um die richtige Gebets-Kultur.
Es geht darum, wann beten etwas nützt.
Mir fällt die Frau am Brunnen ein Joh4, mit der Jesus spricht. Hintergrund war, dass es damals offensichtlich einen Streit gab, von wo aus man Gott anbeten müsse. Das war das grosse Zoff-Thema zwischen den Jerusalem-Leuten und den Samaritern.
Es ging um religiöse Vorherrschaft dabei! Besserwisserei im Endeffekt!
Das, was Jesus da alles zu dieser Frau (ausgerechnet zu dieser Frau) sagt, sucht seines Gleichen in der Bibel! Die höchstgeistlichsten Zusammenhänge sagt Jesu da, der Hammer!
Jesus scheint in dieser Frau (in ihrem Herzen) so viel Positives gesehen zu haben, dass Sie das hören durfte und sie wurde auch glücklich und lief los und rief alle ran (Jesus lies sich einladen und blieb 2 Tage unter den Samaritern (eine damals verachtete Randgruppe)).
Ich denke, dass Jesus nicht mal so hochgeistliche Aussagen zu Maria, seiner Mutter sagte, zumindest nicht derart menschennah bibelüberliefert.
Diese Frau müsste als Heilige verehrt werden, einfach nur deshalb, weil sie solche Sachen von Jesus hören durfte (und wir uns nicht vorstellen können: Warum ausgerechnet die!?).
Im Geist und in der Wahrheit sollen wir Gott/Jesus anbeten. Er, Jesus, ist der erwartete Messias.
Anbeten und Beten, ist der feine Unterschied, aber die Geschichte ist gut, weil sich hier „Otto-Normal-Bürger“ angesprochen fühlen darf und zwar direkt durch Jesus, nicht durch einen Jünger oder einen Priester dazwischen oder Ähnliches. In dem Text steckt so viel Fantastisches! Dass es diese Geschichte überhaupt in die Bibel geschafft hat!?
Also zurück zum Beten: Ich würde sagen: Keinen Effekt oder öffentlichen «Show-Tanz» draus machen, mit der richtigen Geisteshaltung beten und mit dem ehrlichen Anspruch nach Wahrheit beten. Bete, wenn Dein Herz zu tiefer Wahrheit fähig ist, würde ich sagen.