Blickwinkel: Erlösung
Mein Leben verlangt mir viel ab und dann kommt auch noch Gott und will etwas von mir. Das klingt nach viel. Aber was will er denn von mir?
Mein Leben verlangt mir viel ab und dann kommt auch noch Gott und will etwas von mir. Das klingt nach viel. Aber was will er denn von mir?
Wahrscheinlich gibt es keinen frommeren Begriff als den der Erlösung. Was um Himmels Willen heißt das denn? Und was, bitteschön, meint einer, der neulich sagte: „Wer die Bibel aus dem Blickwinkel der Erlösung liest, kann sie gar nicht falsch verstehen.“ Erlösung meint ja „Befreiung durch einen andern“. Jemand holt mich raus einer Situation, die eigentlich Endstation bedeutet, und stellt mich wieder in einen weiten Raum. Ein Bild für den unausweichlichen Tod, aus dem mich Jesus befreit, in dem er mir ein neues Leben verspricht. Das ist die Erlösung, an die Christen glauben. Eine Befreiungsaktion, die in absolute und echte Freiheit führt. Eine Aktion, die Hoffnung und Zuversicht geben möchte, weil er mich nicht in der Situation Endstation lassen möchte, weil er mir alles und nicht nur ein bisschen Leben geben möchte. Aus diesem Blickwinkel auf die biblischen Geschichten zu schauen, lässt mich vielleicht sehen: Gott ist ein liebender und kein verurteilender Gott. Einer, dem es absolut um mein Glück und niemals um Unterwürfigkeit geht. Einer, dem die Freiheit wirklich etwas wert ist und zwar die Freiheit von jedem: nämlich seinen Sohn. Das bedeutet gegenseitige Wertschätzung und Achtung. Das bedeutet, er ist für mich und niemals gegen mich.
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Erlösung
Sprichst Du von Erlösung, setzt Du schon automatisch voraus, dass Erlösung notwendig ist. Wie viele sprachen von Erlösung aus dem 3. Reich als es sich noch als Rettung anfühlte? Da war Erlösung notwendig und dabei hat die USA geholfen und Russland von der anderen Seite.
Gäbe es nicht eine Erlösung, die richtig und gut ist, ohne dass uns jemand von aussen erlösen muss?
Die Esotherik-Szene geht diesen Weg, aber diese Szene ist sehr zerfleddert.
Die Christen-Szene: Leicht verführbar, würde ich sagen (zumindest im Massen Deutsche angeschaut)!
Bitte diesen Text als Ergänzung betrachten (nicht als Widerspruch), zu dem was Anja sagt.