Du hast es versprochen!

Versprochen ist versprochen, sagen wir. Aber am Ende zählt, ob es wirklich so kommt oder es doch nur leere Worte waren.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Ja, die Kraft aus dem Gebet.
    Da haben wir Beter einen grossen Vorteil. Ich gehe ja gerne selbst die Angelegenheiten des Lebens mit Logik oder mit philosophischen Gedanken an. Aber wenn Gott/Jesus natürlich (was heisst hier natürlich?) hilft, dann ist das unübertreffbar.
    Ich schreibe übrigens gerne Gott/Jesus, weil das einen grossen Unterschied macht zu der Formulierung Gott. lch denke, es kann sich jeder Leser denken, – warum?
    Ich hoffe ja auch, dass beten nicht immer notwendig ist. Gott/Jesus weiss ja, was ich brauche und sein Rat ist oft besser, als das, was ich bete.
    Ich bin ehr bet-faul – kein Vorbild!. Die Gründe? Hab schon oft darüber nachgedacht.
    Ja und der November. Für Firmen-Tätigkeiten kein schlechter Monat. Da kommt noch mal richtig Fahrt auf. Vom Wetter her grausig.
    Die Zeit rast wirklich, je älter man wird. Und was auch passiert: Wir verlieren mehr und mehr Bezüge. Diese emotionalen Bezüge zu Weihnachten oder zur Weihnachts-Zeit z.B.. Woher das kommt kann ich nur spekulieren: Damals wurde das Religiöse so gehandhabt wie die mediale Corona-Pandemie. Man stellte es voll in den Fokus, als das Wichtigste im Leben. Aus der Zeit entstand auch dieser starke Bezug. Kennen Sie noch die Zeit, als überwiegend zur Diskussion stand: Katholisch oder Evangelisch? Was war der Trick dabei? Das Religiöse stand noch nicht generell zur Debatte. Das Religiöse ist dünner geworden.
    Ich mag unter den Umständen, wie Freikirchen momentan mit der Bibel umgehen, nicht missionarisch sein, stellte ich fest. Warum? Weil ich sonst den Leuten auch das Negative mit «reinwürgen» würde. Und über den Geist Gottes zu entscheiden, was richtig ist, ist auch schon überstülpt durch die Riten beim euphorischen Anbeten. Geist Gottes ist dann nicht überwiegend der Geist, der gottzugehörige Texte von anderen Texten unterscheiden kann – leider. Gut ist, was sich gut anfühlt. Peng. Ich suche eine Lösung.

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Die Zeit rast. Höre ich ja häufig, diesen Satz, aber diesmal geht es mir selbst auch so. Morgen und übermorgen: noch ein Wochenende, das danach ist schon der erste Advent. Aber fühlt sich irgendwas danach an? Für mich, ehrlich gesagt, noch nicht. Grau und irgendwie fies finde ich den November sogar dann, wenn es gar nicht so kalt und sogar sonnig ist. Irgendwie hat der keine Chance auf „schön“. Gibt so Zeiten. Im Kalender, im Jahr, im Leben, die sind einfach nicht schön. Da brauche ich eine Extraportion Kraft, Hoffnung, Zuversicht. Und in mir selbst finde ich die nicht. Manchmal hilft es mir dann, mich mit anderen zu treffen, zu reden und zu sehen: Ich bin nicht alleine. Aber manchmal hilft mir auch das nicht. Ich bete dann und sage zu Gott: „Du hast doch versprochen, den Kraftlosen Kraft und den Hoffnungslosen Hoffnung zu geben. Ich wäre jetzt so ein Fall. Könntest du, bitte…“ Und ich bin regelmäßig erstaunt, wie Gott sein Versprechen dann hält.