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„Ich will so leben, dass ich keinen Urlaub von meinem Leben brauche.“ Das ist das Lebensmotto einer Freundin. Und ich frage mich: Wie soll das gehen? Ich fühle mich vor dem Urlaub oft ausgelaugt und echt urlaubsreif. Meine Freundin dagegen nimmt sich regelmäßig kleine Auszeiten im Alltag- trotz Job und Kindern. Schreibt sonntags Tagebuch und nimmt sich morgens Zeit für Gebet und Stille. Ich denke: Boah, und das soll ich auch noch alles schaffen? Vielleicht muss ich das aber auch gar nicht. Vielleicht kann ich mich auch einfach von ihrer Lebensweise inspirieren lassen. Mal ausprobieren, was davon in meinen Alltag passt. Nicht weil ich muss. Sondern weil ich sehe: Es tut ihr gut. Sie lebt so, dass sie erholt in den Urlaub startet- nicht erst dort runterkommen muss. Und das finde ich ziemlich erstrebenswert.

Foto: (c) Initiative Schöpfung 










Ich glaube nicht, dass Tagebuch-schreiben was hilft, um sich innerlich zu entlasten. Ich glaube, dass folgende Methode helfen kann: Einfach aufschreiben, was einem so durch den Kopf geht gerade, egal was kommt.
Dann schaut man sich das Geschreibsel an und beurteilt, wie es einem wohl geht: Bin ich geordnet in meinen Gedanken? Kontrolliere ich meine Gedanken oder machen meine Gedanken mit mir, was sie wollen (dann bin ich überspannt und brauche wirklich Erholung!)?
Im Leben ist alles so relativ. Ich hörte mal einen Bericht aus der Ukraine, von so einem Art Mentor, der die Bevölkerung berät. Er sagte: So verrückt es klingt: Die Leute werden sich an den Krieg gewöhnen. Im Krieg: Wenn nur 1 Rakete vom Himmel kommt ist es schon mal besser als wenn 10 Raketen kommen. Hier bei uns: Kommt eine Rakete: Oh welch ein fürchterliches Ereignis.
Der Mensch ist ein sehr komplexes Wesen. Der Mensch kann sich an alle möglichen Situation anpassen, natürlich oft mit viel Leid und viel Schmerz verbunden. Was muss Gott sich alles anschauen, was auf dieser Erde stattfindet?? Gut, dass Gott/Jesus kein Wellness-Gott ist, der nur auf die glücklich lebenden Menschen und auf die kriegsfreien Zonen schaut. Interessant wären da sicher auch die Naturschutz-Gebiete für Gott, um vor der Realität zu flüchten?. Dort herrscht: Fressen und gefressen werden. Gott/Jesus erträgt viel und trägt Viele durch. Der Mensch kann sich da charakterlich anpassen.