Exit

Hilfe! Ja, warum ist es denn so schwer Hilfe anzunehmen? W A R U M?!

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Zitate aus der Google-Suche: „EXIT ist die erste und erfahrenste Patientenverfügungs- und Sterbehilfe-Organisation der Schweiz. Mit den über 160 000 Mitgliedern ist sie auch eine der grössten weltweit. Und dies obwohl die Schweiz im Vergleich wenig Einwohner zählt und es mehrere Organisationen gibt.
    Was passiert bei EXIT?
    Voraussetzungen einer Freitodbegleitung EXIT – Deutsche Schweiz:
    Bei EXIT ist grundsätzlich nur der begleitete Freitod möglich; d.h. EXIT gibt dem betroffenen Mitglied das Sterbemittel nie zur freien Verfügung mit, sondern überbringt es ihm erst am Sterbetag zu Hause durch die Begleitperson.“
    Ich fragte mal einen Pastor, ob man sich in der Hölle das Leben nehmen könne. Einige Leute empfinden diese Frage, als äusserst interessante Frage. Das Ganze als Spiel aufzufassen, ist wohl die allerniedrigste Form das „EXIT-Programm“ zu betrachten. Klar der Beitrag zielt nicht auf EXIT-Schweiz ab, mir schon klar.
    Grundsätzlich ist die Frage berechtigt, in wieweit man sein eigenes Ableben planen und durchführen darf und ob man der Besitzer des eigenen Lebens ist.

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Ich liebe Exit-Games. Das sind echte Spiele zum Anfassen. In einer bestimmten Reihenfolge müssen Rätsel gelöst werden. Bis die Lösung – der Ausgang – der Exit gefunden ist. Manchmal komme ich partout nicht auf die Lösung. Dafür gibt es ein Lösungsbuch. Ich will aber nicht nachschauen. Das fühlt sich wie eine Niederlage an. Ich grüble weiter. Manchmal geht es aber nicht ohne. „Dass ich darauf nicht gekommen bin!“, geht es mir dann durch den Kopf. Ich ärgere mich. Doch Hilfe annehmen oder einfordern ist keine Schwäche. Manchmal geht es nicht allein. Manchmal gibt es kein Weiterkommen ohne Hilfe. So ist auch der Glaube an Gott keine Schwäche. Ja, Gott möchte mir durchs Leben helfen, Schritt für Schritt. Mir helfen zu lassen, meinen Weg zu finden, ist aber keine Schande, sondern ein Gewinn. Beim Spielen musste ich schon feststellen, dass ich nicht nur schlechte Laune bekomme, wenn ich nicht weiterkomme, sondern dass ich auch die Spieleentwickler verantwortlich mache oder keine Zeit finde zu essen oder vergesse nachzufragen, wie bei den Kindern so der Tag war. Ich bin dann wie verbohrt und abgekoppelt. Hilfe zu bekommen, ist immer ein Gewinn!