Freibad!
Wer ins Schwimmbad geht, braucht Selbstbewußtsein. Oder Gott neben sich auf der Liegewiese.
Wer ins Schwimmbad geht, braucht Selbstbewußtsein. Oder Gott neben sich auf der Liegewiese.
Neulich im Schwimmbad: Ich flipfloppe tropfend über die Liegewiese, da grüßt mich jemand freundlich von seinem Handtuch aus. Ich grüße vorsichtig zurück, ohne Brille sehe ich aber nur die Hälfte: Wer ist das? Trotz Bikini und aller Bodypositivity – ich fühle mich plötzlich nackt und unwohl. Wie schaut dieser Mensch mich gerade an? Unnötiges Gegrübel, ich weiß. Bin im Schwimmbad. Ohne Insta-Filter. So ist das und ich staune. Über diese Massen unterschiedlichster Menschen: groß, dürr, klein, knubbelig, mit dünnen oder riesigen Bäuchen, langen oder krummen Beinen, käseweißer bis dunkelbrauner Haut. Wir könnten nicht verschiedener aussehen. Als wäre es Gott wichtig, dass auf keinen Fall einer genauso aussieht, wie ein anderer. Wäre Gott auf dieser Liegewiese, wie würde er uns wohl angucken? Nach allem, was er uns in der Bibel über sich erzählt glaube ich, er würde platzen vor Stolz. Und er sah, dass es gut war, steht in der Bibel darüber, wie Gott auf seine Schöpfung geguckt hat. Diesen Blick Gottes rufe ich mir immer wieder in Erinnerung. Wenn ich mich in meinem Körper mal gar nicht wohl fühle oder merke, wie andere mit sich hadern. Wenn sogar Gott sagt: „Dich hab ich aber richtig gut hingekriegt“, dann darf ich das auch so annehmen. Viel Spaß im Schwimmbad!
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