Geborgenheitspulli

Es ist schön, zu wissen, dass Gott uns liebt. Manchmal möchte man es aber auch spüren. Dann muss etwas Handfestes her.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Das ist so der feine Unterschied, wann man ein Wohlgefühl hat durch etwas (z.B. Weihnachtspulli), denn wenn es Marketing-getrieben ist oder von der Realität wirkt es unter Umständen gleich, aber doch anders. Und bei Realität kann man auch wieder sehr nachdenklich werden, was momentan Realität ist.
    Realität ist, dass viel mehr Gutes entsteht, als Böses.
    Das Böse hat aber das grössere Marketing-Potential und die Antennen werden bei Katastrophen-Meldungen viel weiter ausgefahren und die Aufmerksamkeit ist hier höher. Lass uns mal über Atmosphäre reden/schreiben. Der Weihnachspulli schafft innen kuschelige Wärme und aussen ein Gefühl von heile Welt und Ordnung durch das Muster. Das Kommen des Heilands schafft auch Atmosphäre. Junge Chinesen demonstrieren in einer Atmosphäre des gemeinsamen Veränderungswillens. Es blitzt einfach durch Jesus schon noch Atmosphäre durch, die gut tut. Die Weihnachts-Geschichte ist ein Friedens-Idyll. Und die Engel? Hirten und Engel und himmlische Heerscharen (ein indigene Gruppe im Himmel) schaffen eine Atmosphäre der Freude. Für Anbetungslieder-Fans: Da hätte eigentlich gesungen werden müssen aus Leibeskräften aus dem Chor der Heerscharen (steht aber leider nicht da). Und beim Frieden auf Erden, gibt es eine Übersetzung, die Frieden auf Erden und Wohlgefallen verspricht und eine andere Übersetzung, die Frieden bei den Menschen verspricht, die nach dem Wohlgefallen Gottes existieren.

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Er ist grün, rot, gelb und weiß. Dazu warm und weich. Mein Weihnachtspullover. Eigentlich fand ich Weihnachtspullover total bescheuert. Dann wollten meine Kinder irgendwann mal einen haben, weil das so schön verrückt ist. Und dann habe auch ich Gefallen daran gefunden. Woher kommt diese Idee? Marketing? Ja, inzwischen ist das wirklich ein Markt: Weihnachtspullover in allen Farben mit Elchen und Schneeflocken. Natürlich hat das alles überhaupt nichts mit dem Kind in der Krippe zu tun, das vor zwei Jahrtausenden im Stall von Bethlehem zur Welt kam und von dem Christen glauben, dass Gott sich selbst in diesem Kind in die Welt hineingeboren hat. Aber wenn ich meinen Pulli überstreife, stellt sich eine stille Freude ein. Irgendwie bin ich ein bisschen fröhlicher, irgendwie wird die Welt da draußen ein bisschen heiler und ich fühle mich ein bisschen geborgener. Das hat dann tatsächlich etwas mit Weihnachten zu tun, denn das Kind in der Krippe will uns Menschen zeigen, dass es Hoffnung gibt für mich, für dich, für Sie, für diese Welt. Hoffnung, die unsere Welt fröhlicher, versöhnlicher, liebevoller macht. Hoffnung, die mir in allem Leid Geborgenheit schenkt, weil Gottes Liebe in erbärmlichen Verhältnissen zur Welt kam. Mein Weihnachtspullover erinnert mich daran.