Gottesgeländer
Alles neu, unbekannt – das ist nicht nur spannend, das kann auch gefährlich sein. Dann brauchen wir Halt und Orientierung.
Alles neu, unbekannt – das ist nicht nur spannend, das kann auch gefährlich sein. Dann brauchen wir Halt und Orientierung.
Vor sechs Monaten sind wir umgezogen. Mittlerweile habe ich mich in unserer neuen Wohnung gut eingelebt. So gut, dass ich mich sogar in vollkommener Dunkelheit in den verschiedenen Etagen bewegen kann. Das liegt vor allem daran, dass ich mittlerweile weiß, wo die Geländer bei den Treppen sind. Wenn ich die Hand am Geländer habe, schreckt mich auch die Dunkelheit nicht mehr. Das Geländer gibt mir Halt. Mit der Hand am Geländer finde ich den Weg auch im Dunkeln. Mit der Hand am Geländer bin ich sicher, dass ich nicht stolpern werde. Auch sonst in meinem Leben helfen mir Geländer, eins davon können Worte der Bibel sein. Nach meinem Studium war ich eine Zeitlang arbeitslos. Ich wusste nicht, wie es weiter gehen würde. Ich hatte eine Absage auf eine Bewerbung bekommen. Ich hatte die Orientierung verloren und war völlig mutlos. In dieser Zeit ist mir ein Wort der Bibel zum Geländer geworden: „Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht!“ (Josua 1,9) Daran habe ich mich festgehalten, letztlich an Gott selbst. Ich schrieb eine nächste Bewerbung, wurde genommen und habe erlebt, dass Gott mein zuverlässiges Geländer war.
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