Hass hat keinen Platz

Der Wahlkampf ist in vollem Gang. Und manche wollen einfach nicht durch Argumente überzeugen, sondern verbreiten lieber Hass.

 

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Gewalt im Netz ist nichts Neues, aber gerade jetzt wirkt sich diese empfindlich auf den frisch gestarteten Bundeswahlkampf aus. Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie der TU München in Kooperation mit der Menschenrechtsorganisation HateAid zeigt, haben über die Hälfte politisch engagierter Menschen bereits Anfeindungen im Internet erlebt. Und klar, wem mit Vergewaltigung oder anderer körperlicher Gewalt gedroht wird, den lässt das nicht kalt. Die Folge: Menschen geben dem Druck nach, ziehen sich aus der Politik zurück und eine Gesprächskultur bei der man seine Meinung auf Augenhöhe sagen, darüber auch diskutieren darf, geht verloren. Diese Gewalt im Netz wirkt sich verheerend auf die Meinungsfreiheit aus. In der Bibel wirbt Jesus für ein Miteinander, bei dem wir uns respektieren, sogar dem größten Widersacher liebevoll begegnen. Und ich glaube wir gewinnen alle, wenn wir Hass generell aus der Debatte nehmen und stattdessen dem Andersdenkenden liebevoll begegnen. Damit am Ende nicht Furcht und Gewalt überzeugen, sondern die besseren Argumente.