Klassenchat
Gewalt im Netz ist mittlerweile auf dem Schulhof angekommen. Das hat Folgen. Doch wie können wir unsere Kinder davor schützen?
Gewalt im Netz ist mittlerweile auf dem Schulhof angekommen. Das hat Folgen. Doch wie können wir unsere Kinder davor schützen?
Da steigt einem das Wasser in die Augen! Videos, die zeigen, wie ein Welpe totgetreten, wie Menschen Gewalt angetan wird, sogar von sexuellem Missbrauch an Kindern. – Alles Videos, die in Klassenchats von Kindern auftauchen! Sogar Alltag für Schülerinnen und Schüler, schreibt Schulleiterin Silke Müller in ihrem Buch „Wir verlieren unsere Kinder“ und schlägt Alarm! Die Folge dieser Gewalt im Netz: Gewalt und sexueller Missbrauch wird für Kinder normal. Schuld sieht sie aber nicht bei den Kids, sondern bei Eltern und der Politik, die versäumt haben, ethische Werte für einen Umgang auch im Netz auszuhandeln. Jetzt weiß ich als Vater, wie schwer es ist, mitzukriegen, was alles im Schulalltag passiert. Und ja, es ist meine Aufgabe meine Kinder vor Gewaltverherrlichung zu schützen. Garantieren kann ich es nicht. Ich hoffe deshalb, dass mein Vorleben, von Jesu Werten, jeden wertzuschätzen, die Schwachen zu stützen und den Mut zu haben, dann aufzubegehren, wenn etwas schief läuft, das ihnen das hilft und trägt, wenn ich sie nicht beschützen kann.
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Bezüglich „Gewalt im Netz“ gibt es in Facebook auch die Variante, dass etwas Gehaltvolles mit dummen, oder nennen wir es plumpe Gegenargumente kommentiert wird.
Der Beitrag hier von Benjamin geht in Richtung: Was ist böse, was ist gut? Soll man aufbegehren gegen das Böse? Erst mal muss man sich (oder vielleicht ein Kind schon) überlegen, was in einem passiert, wenn man z.B. solche Extremvideos anschaut.
Meine Kinder (Jungs) zeigten mir mal so ein Video, in dem eine Mutter mit gespreizten Beinen alles mögliche Leben in sich hineinsaugt in die Vagina. Die Jungs lachten sich kugelig dabei. Ich sah mich in der Notwendigkeit, das zu verstehen, was sie daran lustig fanden und ich musste mir überlegen, wie ich als überlegende Person reagiere.
Der Beitrag gibt für so etwas zu wenig Anleitung. Und ich habe jetzt gerade auch keine Lust, den Besserwisser darzustellen.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das Gute siegt auf längere Sicht beobachtet!