Was hilft’s
Die Bibel. Ein altes Buch. Viele halten es für verstaubt und überkommen. Die Bibel neu entdecken, mit den richtigen Fragen im Gepäck. Es kommt auf einen Versuch an.
Die Bibel. Ein altes Buch. Viele halten es für verstaubt und überkommen. Die Bibel neu entdecken, mit den richtigen Fragen im Gepäck. Es kommt auf einen Versuch an.
Prüfungszeit. Von Frühjahr bis Sommer hat so manch ein Teenager Dauerprüfungsstress. Als wäre Mathe für viele nicht schon schlimm genug, geht es auch noch um Bücher von Gothe, Brecht oder Frisch. „Was soll das?“, fragt so mancher Schüler und auch ich hatte als Schülerin so meine Bedenken gegenüber manchem Text. Komischerweise verstehe ich heute, was die Bücher von einst in meiner damaligen Lebensphase hätten bedeuten können. Leider kam die Themen, wie Identitätsfindung, Sinnsuche und Allmacht nicht an. Und wie ist das bei dem Buch der Bücher: der Bibel? Ein längst verstorbener Pfarrer[1] fragte sich bei der Betrachtung von Bibelstellen, vor allem, wenn er darüber im Gottesdienst predigen wollte stets: „Wo ist dein Trost?“ Nach dem Motto: Kann mir diese Bibelstelle einen Halt geben? Grund geben, einen nächsten Schritt zu wagen und macht sie mir Hoffnung, an der ich mich orientieren kann? Ich finde das eine gute Herangehensweise. Und meine Erfahrung ist: die Bibel hat viele Bibelstellen, die genau das geben können: Halt, Trost und Hoffnung.
[1] Theodor Askani – aus Ev. Gemeindeblatt8/2023 S.28
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