„Liebe ist…“

Was Liebe ist, lässt sich schwer definieren, aber doch immerhin beschreiben. Die Bibel tut das auch. Gleich seitenweise.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Ja die Liebe und die Liebe in der Bibel.
    Die Bibel gibt enorm viel Positives preis.
    Vom Gesamteindruck der Bibel wird es allerdings schwierig von einem Buch der Liebe zu sprechen. Die Bibel enthält diese schönen Angelegenheiten und das sog. neue Testament (das Alte bekommt «würdevoll» den Namen: alt) enthält mehr Positives in der Richtung, als andere heilige Bücher, da bin ich mir relativ sicher.
    Wonach ich suche, als eher systemisch denkender und wertender Mensch: Welches System würde mir es erlauben, die unglaubwürdigen Sachen bewusst ignorieren zu dürfen, die eben nicht zum Bild von der Liebe passen (z.B. wie Gott den Weltuntergang für die Menschheit schon vorgeplant hat)? Krimi lesen und zu wissen: «Naja mich wird’s nicht treffen», ist einfach!
    Ich bin Fan der Glaubensgemeinschaft, die nur den Anspruch an die Bibel hegt, dass die Bibel Gottes Wort enthält (und man danach suchen soll, was Gottes Wort wirklich ist und z.B. seinem genialen Schöpfer-Geist entspricht). Gehe ich nämlich wie die Fundis vor, die meinen, der Bibel, diesem Buch, ganz viel Liebe und Treue zu erweisen, so dass alles Gottes Wort letztendlich anerkannt ist, so verwischt sich schnell die Vorstellung von Liebe.
    Ich kenne da einen Pastor, der argumentiert immer hin und her und ungenau: Was Jesus sagte, sagt auch die Bibel und was die Bibel sagt, sagt Jesus. In der Bibel wird abqualifiziert, ausgesondert, bestraft, verurteilt, menschliche Anstrengungen teils für töricht gehalten, ausgelöscht usw., etwas zum toten Götterglauben degradiert, also dann doch die ganze Spannbreite, wozu der „normale Mensch“ auch fähig ist, der nicht liebt. Der Christ soll lieben (als Soll-Vorgabe) und besser sein, als «diese Spannbreite». Ein Dilemma. Trotzdem: Wir glauben an die Liebe! Trotzdem: Wir selektieren zurecht! Bei den Radio-Beiträgen wissen die Macher: Das kannste bringen, das nicht! Sie selektieren zurecht!

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„Liebe ist…“ wenn sich jemand verliebt und jeden Tag einen kleinen Cartoon zeichnet, der von der Liebe zu diesem Menschen erzählt und was diese Liebe auszeichnet. Kim Casali hat so etwas in den 70er-Jahren gemacht und ihre „Liebe ist…“-Cartoons gingen um die Welt und wurden und werden täglich in vielen Zeitungen abgedruckt. „Liebe ist… aufmerksam zu sein“, steht da und man sieht wie ein Mann seiner Liebsten den Mund nach dem Essen abtupft, weil da anscheinend etwas unvorteilhaft am Mundwinkel klebt. Liebe ist… Daran hat sich auch die Bibel versucht und sie sagt: „Liebe ist langmütig und freundlich, eifert nicht, treibt nicht Mutwillen, bläht sich nicht auf, verhält sich nicht ungehörig, sucht nicht das Ihre, lässt sich nicht erbittern, rechnet das Böse nicht zu, freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern an der Wahrheit; Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, duldet alles. Die Liebe hört niemals auf.“ Für mich ist das immer noch die schönste Beschreibung der Liebe. Es beschreibt die Liebe, die Gott für uns hat und uns wünscht. Sie mag auch mir Hilfestellung sein, um der Liebe in meinem Leben auf die Spur zu kommen und zu lieben.