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Mädels-Video-Chat. Alle paar Wochen halten wir Freundinnen uns so auf dem Laufenden über Familie, Job… und klar: es geht auch um das, was in den Nachrichten läuft. Neulich kommen wir dabei ganz schön ins Klagen. Dann unterbricht uns eine und lenkt unseren Blick auf eine positive Geschichte. Eine, in der sich das Blatt von „schlecht“ auf gut gewendet hat. Plötzlich sind wir alle wieder hoffnungsvoller. Das passt zu dem, was ich woanders aufgeschnappt habe. Selbst, wenn Negatives geteilt wird, kann das Mut machen. Weil ich merke, dass es anderen auch so geht – ich nicht allein bin. Ja, und einer vielleicht ein hoffnungsvolles Beispiel hat oder jemanden kennt, der helfen kann. „Geteiltes Leid ist halbes Leid“, sagt ein Sprichwort. So hab ich das mit meinen Freudinnen eben auch schon erlebt. Vielleicht gibt es deshalb in der Bibel so viele Klagegebete, in die ich mich einfach reinfallen lassen kann, wenn es mir danach ist. Und viele Hoffnungsgeschichten, wie die mit dem Regenbogen, die zeigen: Gott vergisst mich nicht. Ich bin nicht allein mit meinen Klagen. Es gibt Hoffnung.

© Oleg Starodubets











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