Rauf und runter

Fasten ist eine ganz eigene Erfahrung. Das Leben auch. Und immer gibt es Hilfe.

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Ich faste. Heilfasten. Sieben Tage lang hauptsächlich Wasser, Tee, Gemüsebrühe, Säfte. Der Köper stellt sich um. Ich habe Kopfweh, dann bin ich ganz euphorisch. Könnte Bäume ausreißen. Bin beschwingt. Doch dann kommt die depressive Verstimmung. Wie kann das sein? Gerade war alles gut? Ich frage den Arzt, der das Fasten begleitet: „Das ist normal beim Fasten“, sagt er. Und rät mir zu einem Espresso und viel frischer Luft. Es wirkt. Ich komme aus dem Tief heraus. Dann kommen die Aufbautage. Ich soll wieder ins normale Leben zurückfinden. Bereichert und beschenkt durch die neue Erfahrung. Anders weitergehen. Das alles erinnert mich an viele Geschichten aus der Bibel. Da erleben Menschen Dinge mit Gott, die sie in Hochstimmung versetzen. Doch dann kommt das Tal der Tränen. Sie bitten Gott um Hilfe und er führt sie raus. Meistens, jedenfalls… Es geht weiter und sie leben ihr Leben aus der gemachten Erfahrung heraus. So ist Leben. Mir tut es gut, zu wissen, dass ich in den Höhen und Tiefen nach Gott fragen darf, ihn bitten darf, mir zu helfen. Er tut das oft durch Menschen.