Sag mir nicht!

Schon spannend, was alles nicht geht, obwohl wir es nie ausprobiert haben. Oder weil wir es noch nie…? Wie weit kämen wir, würden wir den ersten Schritt gehen?

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„Sagt mir nicht, das geht nicht!“, sagte vor zehn Jahren der damals 18-Jährige Niederländer Bojan Slat. Der begeisterte Hobbytaucher hatte sich zum Ziel gesetzt, den großen Pazifischen Müllfleck, eine riesige Müllansammlung im Nordpazifikwirbel aufzuräumen. Das Müllaufkommen war so groß, dass damals keiner beziffern konnte, wie viel Plastik sich hier sammelte. Heute weiß Bojan Slats Projekt „The Ocean Clean Up“, dass es sich rund 100.000 Tonnen Plastikmüll sind. Plastik, der die Meeresbewohner gefährdet, sich nicht auflöst, sondern immer kleiner wird und am Ende als Microplastik über die Nahrungskette in uns wandert. Slats erster Müllsammel-Prototyp brauchte ihm zu lange, also tüftelte er weiter. Das mittlerweile erfolgreichste System brachte 100 Tonnen Plastik an Land. „Noch 1.000 Fahrten, dann sei es geschafft“, lässt Bojan Slat ausrichten und optimiert weiter. Besonders faszinierend an ihm finde ich, er beweist, dass sogar unmöglich Erscheinendes möglich wird, wenn wir uns nicht entmutigen lassen, sondern besser: ermutigen. Gott wirbt dafür, geht voran und lässt ausrichten: „Mit mir ist mehr möglich, als ihr euch vorstellen könnt.“ Klingt provokant, aber man stelle sich vor, es wäre so.