Schildkrötenfieber

Haustiere sind süß, aber bedeuten auch Arbeit. Was, wenn die zu viel wird?

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Gekauft ist es schnell, es versorgen ist aber eine Aufgabe, die oft unterschätzt wird. Passend zur Sommer- und Urlaubszeit warnen Tierschutzvereine vor einem schnellen Impuls-Haustier-kauf. Hundewelpen oder kleine Kätzchen seien süß, aber bis sie stubenrein sind, das kann dauern. Da kann einem schon mal die Geduld ausgehen. Dann ist die Fellpflege mitunter aufwendiger als gedacht oder Versicherung, Steuer und Tierarztrechnungen übersteigen die Möglichkeiten. Viele Tiere werden dann in Tierheimen wieder abgegeben oder deutlich schlimmer: irgendwo ausgesetzt. Das muss nicht sein, sagen Expertinnen und Experten! Wer sich vorab in Tierheimen oder bei Tierschutzorganisationen informiert, weiß, dass ein Haustier Zeit braucht, Geld kostet und das Besitzer bereit sein müssen, langjährig Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für ein Leben, das bei unserer Schildkröte sogar mein Leben überdauern kann. Und doch merke ich, wie mich dieses „um ein Lebewesen kümmern“, fürsorglich mit ihm umgehen und es wertschätzen, verändert. Ich merke: Leben ist nicht selbstverständlich, sondern wertvoll. Ein Geschenk Gottes. Sogar das meines kleinen, vermeintlich unbedeutenden Haustieres.