Kommentare
Kommentieren
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!
Schreibe einen Kommentar
Manuskript / Download
Stille. Bei fünf Minuten Wartezeit auf den Bus einfach mal die Klappe halten und nicht reflexartig das Smartphone rausziehen. Gar nicht leicht. In der Fastenzeit vor Ostern, die jetzt begonnen hat, suchen viele Christen bewusst Stille. Aber was soll das bringen? Eine Geschichte erklärt das ganz gut, finde ich. Zu einem einsam lebenden Mönch kamen Besucher. Er war beim Wasserschöpfen am Brunnen und sie fragten ihn: Welchen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille? Der Mönch sagte: “Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?” Die Leute schauten hinein und sagten: “Nichts!” Nach einer kurzen Weile forderte sie nochmal auf: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?” Die Leute sagten: “Jetzt sehen wir uns selbst!” Der Mönch sprach: “Schaut, als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Wartet noch eine Weile. Was seht ihr jetzt? „Jetzt sehen wir bis auf den Grund.“ Da sagt der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille: Man sieht sich selber! Wenn man noch länger wartet, sieht man auf den Grund. Und wenn man noch länger wartet, zeigt sich uns vielleicht der Grund aller Dinge – Gott.”

Foto: A. Rusch / dieprojektoren.de Foto Gestaltung: ©Aleksandr Simonov/AdobeStock; Grafik: freepik.com
Youtube / glaubendenken











Coole Geschichte! Lohnenswert es auch zu versuchen!!