So möchte ich sein!

Wo lege ich Schwerpunkte in meinem Leben. Wer will ist sein? Eine Frage, die uns im besten Fall immer wieder beschäftigt.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Ich finde die Frage, wer ich sein will, sehr spannend und mit christlichen Idealen natürlich sehr anspruchsvoll. Ich unterschied Bibelstellen in Stellen, die für die Jünger gelten und Bibelstellen, die eher für das Normalvolk gelten. Interessant ist auch die Frage, weshalb ich so geworden bin, wie ich bin. Mein Elternhaus. Als Deutscher, überleg mal, was da in der Vergangenheit gelaufen ist. Als Deutscher, der auch wieder starke Tendenzen sieht hinein-führend in diese Geisteshaltung. Das Christentum fördert, dass KING top an der Spitze steht. Jesus kam nicht, um Demokratie einzuführen. Jesus kam aber auch nicht, um zu herrschen, sondern als „Opfer-Lamm“. Als Europa-Angehöriger, ein Europa das ca. 1400 Jahre von der Katholischen Kirche religiös dominiert wurde. Ich, als jemand, der nach dem 30-jährigen Krieg leben darf. Meine Reformation. Und dann habe ich noch festgestellt: Ich bin in Angst-Zuständen ein anderer Mensch, als ein Mensch im entspannten und stressfreien Modus. Ein Gutmensch zu sein, also jemand der z.B. die Backe hinhalten kann aus Überzeugung. Belohnt das Gott/Jesus? Will das Gott/Jesus immer? Ich habe Nachbarn die Littering betreiben, jeden Tag! Das wäre so, als wenn dieser Littering-Depp als Hund hier sein Revier markiert und an jedes Eck hinpinkeln würde. Wer muss ich sein? Ich muss beten!

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Was für ein Mensch will ich sein? Eine spannende Frage. Vor allem für junge Menschen. In der Pubertät probieren wir noch mal so richtig aus. Rebellieren gegen Eltern, Lehrer, überhaupt Erwachsene und versuchen uns selbst zu finden. Ich bin froh, dass ich auf viele Fragen für mich mittlerweile Antworten gefunden habe, aber kann ich sagen, so bin ich? Eigentlich eine furchtbare Vorstellung, denn das bedeutet ja, dass da kein Spielraum mehr ist, um vermeintlich sicher Geglaubtes auch noch mal in Frage zu stellen, zu überdenken und anders anzugehen. Einer, der mich in dieser Beziehung extrem fordert ist Jesus. Von ihm stammt laut Bibel zum Beispiel die Idee, nicht nur für mich und meine Liebsten zu sorgen, sondern möglichst so zu leben, dass alle von Gottes Großzügigkeit erfahren. Das fängt bei einer kleinen Spende an, kann aber auch heißen, dem Schwächeren zu seinem Recht zu verhelfen und verlangt Rücksicht dieser Welt gegenüber, die Lebensgrundlage von uns allen ist. Das klappt nicht immer! Muss es auch nicht! Aber ich merke auch, wo es gelingt, wird unser Miteinander deutlich besser. Deshalb ist das mein Antrieb! So einer möchte ich sein!