Vollgas für den Weltuntergang
Super Schlitten, super Reise, super Klamotten. Natürlich alles nachhaltig. Und ab und an mal eine kleine Ausnahme machen, das geht schon. Oder nicht?
Super Schlitten, super Reise, super Klamotten. Natürlich alles nachhaltig. Und ab und an mal eine kleine Ausnahme machen, das geht schon. Oder nicht?
„Ich hau bei 200 (km/h) den Tempomat rein und dann geht das schon!“ Ein Freund von mir ist beruflich viel unterwegs. Auch ich war das. Noch vor einigen Jahren bin ich an ein bis zwei Tagen mal eben 1.000 km durch halb Deutschland gerast. Heute haben wir die Arbeit umgestellt. Wenn ich Auto fahre, dann privat und langsam. Alles über 100 km/h lässt den Verbrauch exponentiell nach oben schnellen. Leisten können wir uns aber auch das eigentlich nicht mehr. Forscher haben ermittelt, dass, wenn wir noch was retten wollen, jeder Weltbürger nicht mehr als 3 Tonnen CO2 pro Jahr verbrauchen darf. Der deutsche Durchritt liegt laut Umweltbundesamt bei 11,2 Tonnen. Ist das also überhaupt noch möglich? – Nur durch technische Erneuerung sicher nicht. Wir müssen drastisch Dinge sein lassen, wenn wir unsere Lebensbedingungen erhalten wollen. Aber wollen wir das? Mir hilft, dass ich alles als Geschenk Gottes ansehe. Und die Erfahrung zeigt, wer auch in Kleinem großen Wert entdeckt, braucht schnelle Autos, ferne Reisen oder das Dauershoppen weit weniger, als ich dachte.
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Von 11 Tonnen auf 3 Tonnen runterkommen. Ja, wir befinden uns in einer Zeitenwende. Erstmal wurde der Begriff „Zeitenwende“ ja für die Reaktionsgeschwindigkeit oder die Reaktion in Zusammenhang mit dem Angriffskrieg durch Ru.land ausgesprochen. Doch die Zeitenwende bedeutet für Industrie-Nationen: Nicht mehr Wachstum zählt, sondern Nachhaltigkeit zählt.
Ich kenne das auch, ich war auch typischer Deutscher beim Autofahren. Wenn ich am Wochenende einen Porsche bekam, ja dann wurde der bis ans Limit ausprobiert und glücklicherweise musste ich den Reifenverschleiss auch nicht selbst zahlen. War alles noch im grün-gelben Bereich, solange uns China nicht diesen wirtschaftlichen Erfolg vollends abgeschaut hat und noch stärker perfektionierte, als die Deutschen selbst in der Wirtschaftswunderzeit. Und wenn Tempolimit, muss es ja gleich voll weh tun, anstatt mit 150km/h maximal und nix drüber, den ersten lieblichen Schritt zu machen.
Eigentlich müssten wir psychologisch lieb und sorgsam umgeschult werden. Wer das recht gut macht, ist z.B. der Sender arte. Was ganz übel ist, ist dass wir zu dem Thema – und gleichzeitig zu anderen Themen – mit nicht erkennbarer Propaganda überschüttet werden in Sozialen Medien und da spielt das Smartphone generell eine grosse Rolle. Bei der Smartphone-Nutzung kristallisieren sich schon gewisse Regeln heraus, die eben nichts mit Bibel-Logik, Grundgesetz oder gesunder Menschenbildung direkt zu tun haben. Wir werden darüber gebildet, wenn mit Eigendynamik ein Beitrag interessant oder unterhaltsam eingestuft wird. Uns wird volle Wahl-Möglichkeit vorgetäuscht. In Wirklichkeit wird uns viel „reingedrückt“, was wir vornehmlich lesen und sehen sollen. Und wer sind die Menschen, die dahinterstehen, die die Schwerpunkte festlegen? Kennen wir Sie? Sind es Software-Milliardäre?
Thatcher in England war die Erste (mir Bekannte), die so richtig offiziell mit Werbeagenturen Wahlkampf machte. Ist Gott/Jesus ein Akteur in der Software-Welt?