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Jedes Jahr dieselbe Frage: Was machen wir mit dem Muttertag? Seit ich selbst Mutter bin, ist das nicht einfacher geworden. Blumen kaufen, ein Geschenk basteln… oder egoistisch ins Wellnesshotel verschwinden? Die Erfinderin des Muttertags Anna Marie Jarvis wollte gar keinen Kommerz, als sie diesen Tag ins Leben gerufen hat. Sondern einfach nur würdigen, was ihre Mutter für sie getan hat: schlaflose Nächte, ständiges Kümmern, spielen, liebhaben, persönlich zurückstecken, das Aufwachsen begleiten. Ja, all das, was auch Väter für ihre Kinder tun. Welches Geschenk der Welt könnte das aufwiegen? Mir fällt keins ein. Aber seit ich selbst Mutter bin, weiß ich auch: darauf kommts nicht an. Lieben und geliebt zu werden, das ist das eigentliche Geschenk. Manchmal ist das so leicht, manchmal ganz schön anstrengend. An den weniger-Tagen bin ich doppelt dankbar, dass ich nicht nur Eltern im Hier und Jetzt habe, sondern auch einen Vater im Himmel. Gott, der schon weiß was los ist und worum ich ihn bitten will, bevor ich es auch nur gedacht habe. Danke!

Foto: (c) Megacamp











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