Wie das alles schaffen?
Das Ziel, der Urlaub, ist vor Augen, doch der Weg dorthin ist nicht zu schaffen. Wie das alles schaffen, was bis dahin erledigt sein muss?
Das Ziel, der Urlaub, ist vor Augen, doch der Weg dorthin ist nicht zu schaffen. Wie das alles schaffen, was bis dahin erledigt sein muss?
Was denn noch alles? Eigentlich will ich kommende Woche in den Urlaub fahren, aber auf dem Schreibtisch stapeln sich die Aufgaben und anstatt Dinge zu erledigen, kommen immer neue brandwichtige Aufgaben dazwischen. Ein Problem mit der Website, mit dem Rechner, ein geplatzter Interviewtermin. Zuhause genau das Gleiche. Anstatt Wäsche zu waschen, organisiere ich für meinen Ältesten einen neuen Fahrradhelm, weil der alte kaputt! Dann meldet sich der Schornsteinfeger, ob er spontan vorbeikommen könne. Den abschließenden Torpedo zündet mein Mittlerer, der mit Kopf- und Gliederschmerzen vom Kindi heimkommt. Als mir klar wird, dass ich keine Chance habe alles zu schaffen, setze ich mich hin und bete: „Kannst du mir das nicht ersparen, Herr?“ – Aber noch bevor ich fertig gemosert habe, fällt mir auf: Ne! Kann er nicht! Tatsächlich habe ICH mir all die Dinge ans Bein gebunden. Also, muss auch ICH Prioritäten setzen und erkennen, alles geht eben nicht! „Jeder Tag hat seine eigene Last. Mach was geht und den Rest darfst du mir anvertrauen!“, steht sinngemäß in der Bibel. Ich muss nicht die Welt retten, sondern darf mutig meine Grenzen anerkennen.
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