Wut-Winter?

Ein „Wut-Winter“ wird uns bereits von manchen prophezeit, aber den gibt es nur, wenn wir mitmachen. Warum sollten wir?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Wut zu empfinden, Wut auszuleben, Wut zu unterdrücken in sich, Wut in sich klein zu halten (z.B. durch Gelassenheit), Wut bei Ungerechtigkeit tatsächlich zur konstruktiven Energie werden zu lassen, Wut anderer Menschen auszuhalten, ……
    Das alles sind psychologische Themen.
    Jesus war z.B. wütend wegen der Händler im Tempel, die Pilger abkassierten.
    (Die Händler wiederum zahlten sicher Standgebühr – an wen???)
    Jesus war z.B. nicht wütend, auf seine Auspeitscher und Verspotter.
    War Jesus wütend auf den Verrat von Judas?
    War Jesus wütend auf die engstirnigen Schriftgelehrten?
    War Jesus wütend auf die Zeloten (religiös motivierte Untergrundkämpfer gegen das Römische Reich)?
    Wie wütend sollen wir auf Putin sein?
    Wie wütend sollen wir auf das russische Volk sein?
    Wie weit soll es gehen, dass Jesus Vorbild war? Was hatte Jesus für eine enorme Verantwortung! Und dann kann es sein, dass das, was wir zu lesen bekommen auch punktuell Manipulation enthält (ein wenig meine private Meinung, Fundamentalisten mögen solche Aussagen hingegen nicht (und werden wütend)).

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Wird das ein Wut-Winter? Die Befürchtung lese ich gerade öfter. Gas-Probleme, drohende Stromausfälle, kalte Wohnungen, überlange Lieferzeiten und was da ist, gibt’s zu teils atemberaubenden Preisen. Da kann die Wut hochkochen, vor allem, wenn der eigene Geldbeutel leer ist und der Kühlschrank auch. Geht dann ja auch ans Eingemachte. Aber deshalb Wut-Winter? Weil „die da oben“ uns da unten das einbrockt haben? Ist das so? Als ob die da oben solche Situationen schon tausend Mal erlebt hätten? Klar, wenn’s nicht läuft, ist es super, einen zu haben, auf den ich’s schieben kann. Aber wenn sich das Rumpelstilzchen ins uns wieder beruhigt hat, dann hat aufs Herz: Wie oft ist das fair und gerecht, jemandem die Schuld zuzuschieben? Und wie oft verändert sich dadurch etwas zum Guten? „Schluss mit dem Schuld-zuschieben“ hat Jesus darauf geantwortet und die Schuld auf sich genommen. Damit wir wieder den Blick frei kriegen füreinander und für Lösungen.