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Der Wecker klingelt um fünf Uhr morgens und ich setze mich ans Laptop. Zwei Stunden mehr Zeit um all das zu schaffen, was ich schaffen will. Meine aktuelle Strategie: Den Tag verlängern, um alles unterzukriegen. Klar! Das bedeutet die Nacht zu verkürzen, aber „schlafen kann ich immer noch, wenn ich tot bin“, rede ich es mir schön. Drei Tage später muss ich feststellen: Diese Rechnung geht nicht auf. Meine Toleranzgrenze sinkt auf leicht entzündlich, ich beginne Fehler zu machen und brauche dadurch länger als sonst. „Kein Wunder!“, stellt einer in der Bibel fest und verweist auf Gott: „Klar kannst du versuchen hektisch alles alleine zu wuppen, weil du denkst, dass sonst ja gar nichts geht. Aber das funktioniert so nicht.“, stellt er sinngemäß fest und beruhigt: „Gott weiß, dass du Schlaf brauchst und sorgt für dich! So gut, dass er es den Seinen sogar im Schlaf gibt.“ – Statt Schlaf verkürzen, übe ich mich also im Loslassen und Sorgen abgeben und was ich bislang sagen kann, wo es mir gelingt, hilft das ungemein beim Einschlafen.












Psalm 127,2: Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzt (z.B. beim Frühstück oder beim Znüni (schweizerisch für die 9:00 Uhr Brotzeitpause) und esset Brot mit Sorgen; (jetzt kommt’s :!:) denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf (Wer Gott/Jesu Freund ist). Dann kommt noch was, das sich auf das Kinder-bekommen bezieht.
So nun mach mal was draus: Man kann es in Richtung Entspannung tut gut auslegen. Man kann es in Richtung Vertrauen auf Gott auslegen. Man kann es darauf auslegen, dass man sich genügend Schlaf gönnen soll, wenn man Kinder bekommen will.
Was der Vers nicht hergibt: Früh aufzustehen, um möglichst früh auf dem Acker oder auf der Baustelle zu sein.
Ja und dann das Thema: Freunde. Wer ist ein Freund von Jesus? Hochspannende Frage. Ich würde sagen, der, der im Geist erfasst hat wer Jesus ist, warum es so gelaufen ist, warum Schuldvergebung wichtig ist, wer liebend und empathiefähig gegenüber Menschen und Gott/Jesus sein kann.
Muslime: Die es halt trotzdem (herzensliebemässig) geschnallt haben, um was es geht. Sind auch seine Freunde – so sehe ich das grosszügig.
Und hochphilosophisch wie immer: Wie geht man mit Bibeltext um? Benutze ich ihn als Anregung? Muss ich ihn gesetzlich nehmen? Spricht Gott durch den Bibeltext (bzw. täglich)?