Über das Ende reden?!

Wir kommen nicht um ihn herum, denn irgendwann trifft er jeden! Mein irdisches Ende aber ausblenden, ist dennoch nicht ratsam.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Ich hab mal versucht, das sog. „Ewige Leben“ zu trennen von Jesus. Das geht nicht. Laut Bibel baut Jesus oder viele Bibelstellen, die von Jesu Wirken berichten, darauf auf, dass das Ewige Leben als „Lohn der Nachfolge“ oder für Jesus-Gläubige versprochen wird. Du wirst mal dick erben, wenn Du Jesus-gläubig wirst! Jesus ist vom Tod auferstanden, also kannst Du auf Auferstehung hoffen.
    Trennung hätte bedeutet: Was hinterher kommt, bleibt offen und Glaube an Jesus lohnt sich auch so, ohne dieses Lohn-Versprechen, auch schon hier und jetzt.
    Ich hätte kein Problem mit dieser Verknüpfung, wenn die Anhänger dieses Glaubens nicht gleichzeitig die Aussagen über die Hölle akzeptieren würden. Sie akzeptieren diese Aussagen, weil sie selbst ja nicht betroffen sein werden – gilt ja für die Nichtgläubigen. Es ist ein hochkomplexes Thema! Ich würde mir ja folgendes wünschen:
    1) Jesus entscheidet unabhängig von allem, wer später in den sog. Himmel kommt.
    2) Es wird nicht das Ewiges Leben versprochen, sondern ein besseres Leben nach dem Tod und wie lange dies dauern wird, bleibt offen. So was richtig Tolles mit Vitalität, Schönheit, Vielfalt, Tanz und toller Musik z.B..
    3) Extreme Übeltäter, extreme Übeltäterinnen in die Hölle (Hölle, wie man Hölle sich eben so landläufig vorstellt).
    4) Wer sterben will, soll halt einfach tot sein dürfen. Es gibt auch ein Recht auf den eigenen Tot (nicht nur auf „das aufgedrückte Leben“, das jeder bekommen hat – der/die hier lesen kann). Das „aufgedrückte Leben“ ist für ganz viele Menschen auf dem Planet Erde kein Geschenk, sondern eine Plage.
    5) Wer weiterleben will, kommt vor ein Gericht, das das möglichst gerecht, Menschen-zugewandt und fair entscheidet. Wer viel geplagt wurde, hat grosse Vorteile!
    6) Ich mag die einfache Formel: „Wer Jesus hat, der hat das Leben.“ – ist biblisch und sehr einfach.
    Ach ja, der Bestatter, der Bestatterin: Was sage ich dem: Unangenehmer Beruf.
    Auf dem Tanzboden traf ich mal eine Frau, die ein Praktikum machte zur Bestatterin. Sie meinte, sie wolle einfach mal reinschnuppern.

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„Boah! Ist das angebracht?“, fragt meine Frau. Wir sitzen im Auto auf der Autobahn. Im Radio interviewt der Moderator einen Bestatter und Sterbebegleiter. Die Frage der Sendung: „Was beschäftigt Menschen kurz vor ihrem Tod?“ Und ich weiß was sie meint! Der Tod ist kein hippes Wohlfühlthema, das Einschaltquote verspricht. Mich mit meinem Ende beschäftigen, wirft Fragen auf. Ist das Ende, das Ende? Kommt etwas danach? Was soll von mir bleiben? Und nutze ich die Zeit, die mir gegeben ist, für das was mir wichtig ist? Fragen, die einschüchtern und uns schon zu Lebzeiten belasten, ängstigen und damit unfrei machen können. Weil es aber wichtige Fragen sind, die mein Handeln und damit mein Leben entscheidend verändern können, lässt Jesus uns in der Bibel sinngemäß ausrichten: Hab keine Angst vor dem Tod! Ich habe gezeigt, dass der nicht das letzte Wort hat. Glaub mir das und du wirst schon jetzt merken, wie dich das leichter leben lässt.