Influencer heißt…

Ist es wahr? Ist es nützlich? Ist es gut?  Das fragte Sokrates seinen Lehrling.

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Auf Englisch klingt alles irgendwie harmloser. Influencer zum Beispiel. Man stelle sich vor, wir würden Influencer ins Deutsche übersetzen und sie Beeinflusser nennen oder Manipulierer. Das klingt dann nicht mehr so schick! Und wer, mit gesundem Menschenverstand, würde einem Manipulierer vertrauen? Aber einem Influencer wird vertraut. Wie eine Studie der Krankenkasse DAK zeigt, sind besonders Jugendliche gefährdet. 40 % der Kinder zwischen 10 und 17 Jahren kaufen die Produkte, die sie von Influencern vorgestellt bekommen haben. Die Masche ist in der Regel immer die Gleiche. Man macht unterhaltsame Videos auf Social Media Plattformen, baut eine vermeintlich vertrauensvolle Nähe auf, hier und da werden Produkte bewertet bzw. verglichen. Wie unabhängig das ist? Ob der Influencer dafür von einer Firma was bekommen hat? Das bleibt sein Geheimnis. Jetzt kann man sagen: Werbung ist halt so und vielleicht bin ich auch zu idealistisch aber ich glaube die Welt wäre so viel einfacher ohne manipulierende Werbung. So wie Jesus mal sagte: „Dein Ja, sei ein Ja und dein Nein, ein Nein.“ Da geht es um Haltung. Um klare Verantwortung und Transparenz. Davon bitte mehr!