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Wir spielen Karten. Mein kleiner Mitspieler schimpft: „Das ist so gemein, immer hab ich die schlechten Karten!“ Beim Trumpf-Spiel gewinnt, wer größer, stärker, schneller ist. Bei den Meerestieren hat man mit dem Seepferdchen eigentlich immer Pech, der Blauwal besiegt ihn in jeder Kategorie. Also drehen wir heute den Spieß um! Ab jetzt gewinnt immer der Kleinere, Schwächere, Leichtere. Mein Mitspieler freut sich, wenigstens kurz. Den anderen, einfach Mensch sein lassen, so dass alle dieselben Chancen haben, das klappt nicht einfach so. Wir brauchen Regeln, sonst werden auch Menschen zu wilden Tieren. Christen sollen sich deshalb immer wieder an die zehn Gebote erinnern, als Grundlage für ihr Denken und Handeln. Modern ausgedrückt, zum Beispiel so: Sei respektvoll gegenüber Gott, dem du dein Leben verdankst. Gönne auch anderen ihr Glück. Schütze das Leben. Bleib ehrlich und noch einige mehr. Diese Regeln wollen niemanden klein machen. Sie machen Schutzräume auf, damit wirklich alle mitspielen können.












Mit ist an der Schreibweise des Beitrags-Titels „Gottes Trumpf“ aufgefallen, dass wenn man nur einen Buchstaben weglässt, was sinngemäss ganz anderes rauskommt. Nehme mal das „f“ weg. Es gibt wirklich viele Christen, die glauben, dass Gott die Person T. benutzt, um z.B. Issraael zu stärken. Da braucht es viel Ambiguitätstoleranz (eine widersprüchliche Situation aushalten, ohne aggressiv zu werden oder vorschnell zu urteilen).
Die Regeln, die im Beitrag aufgezählt werden: Den anderen Menschen, Mensch sein lassen / alle sollen die gleichen Chancen haben / es braucht Regeln (ich ergänze: Es braucht auch jemand, der Regeln durchsetzen kann und durchsetzen will und Regeln tatsächlich durchsetzt) / 10 Gebote als Grundlage / sei respektvoll gegenüber Gott (was die Christenheit als Gott definiert hat oder aus der Bibel herauskreiert hat) / gönne auch dem anderen sein Glück (für Frauen: Gönne der anderen ihr Glück) / Schütze das Leben (Für Frauen: Nehmt auch ihr die Waffe im Krieg in die Hand) / bleibe ehrlich (sofern Du ein Gegenüber hast, dass der Ehrlichkeit überhaupt würdig ist) / Schutzräume aufmachen (emotionale Schutzräume, ideologische Schutzräume, bei Raketenbeschuss, wie es die Ukrainer erleben: Echte Schutzräume aufmachen (bzw. rechtzeitig errichten und das Material dafür bunkern).