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Wir spielen Karten. Mein kleiner Mitspieler schimpft: „Das ist so gemein, immer hab ich die schlechten Karten!“ Beim Trumpf-Spiel gewinnt, wer größer, stärker, schneller ist. Bei den Meerestieren hat man mit dem Seepferdchen eigentlich immer Pech, der Blauwal besiegt ihn in jeder Kategorie. Also drehen wir heute den Spieß um! Ab jetzt gewinnt immer der Kleinere, Schwächere, Leichtere. Mein Mitspieler freut sich, wenigstens kurz. Den anderen, einfach Mensch sein lassen, so dass alle dieselben Chancen haben, das klappt nicht einfach so. Wir brauchen Regeln, sonst werden auch Menschen zu wilden Tieren. Christen sollen sich deshalb immer wieder an die zehn Gebote erinnern, als Grundlage für ihr Denken und Handeln. Modern ausgedrückt, zum Beispiel so: Sei respektvoll gegenüber Gott, dem du dein Leben verdankst. Gönne auch anderen ihr Glück. Schütze das Leben. Bleib ehrlich und noch einige mehr. Diese Regeln wollen niemanden klein machen. Sie machen Schutzräume auf, damit wirklich alle mitspielen können.












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