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So geht’s nicht vorwärts! Eigentlich ist der Tag schon so kaum zu schaffen! Aber anstatt mich um die absoluten Notwendigkeiten zu kümmern, die sogenannten „Must Haves“, mache ich eine „nice to have“, also eine „wäre auch toll“ Aufgabe nach der anderen. Warum? Na weil es da um Dinge geht, die neu sind, die mit Experimentieren zu tun haben und bei denen Erfolgserlebnisse viel spannender sind! Genau wie die Lernkurve! Spannender auf jeden Fall, als wenn ich das, was ich schon ewig kann und mache, einfach mache! Das Resultat: Die Zeit verrinnt und es wird später und später. War das ein Fehler? Klar, der Blick auf das Überstundenkonto sagt – ungünstig! Andererseits inspiriert mich so ein bewusstes Zeitnehmen für Neues und macht so sogar meine Standards besser. „Habe ich die Zeit? – Ich nehme sie mir!“, stellte mal ein Freund von mir fest und ein Beter in der Bibel gibt das Zeitmanagement sogar komplett an Gott ab: „Meine Zeit steht in deinen Händen“, stellt er fest. Und meine Erfahrung dazu: Es geht oft mehr, als ich meine, wenn ich nicht vom Mangel aus denke, sondern mich mit viel Gottvertrauen auf vermeintlich unmöglich Erscheinendes einlasse.

Imke Müller-Hellmann
radio m 










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