Ab in die Waschmaschine!
Dreckige Kleidung rein, starten, saubere Wäsche raus. Schön, wenn es einfach geht. Noch schöner wäre ein Leben, das auch so funktioniert.
Dreckige Kleidung rein, starten, saubere Wäsche raus. Schön, wenn es einfach geht. Noch schöner wäre ein Leben, das auch so funktioniert.
„Oh, Mann, Papa! Ich freue mich, wenn das Coronavirus endlich in der Waschmaschine steckt!“, stöhnt mein Fünfjähriger und ich muss grinsen. Super, diese Kombinationsfähigkeit. Kochwäsche tötet die meisten Keime und Viren ab, das wollte er letzte Woche wissen! Also, ganz klar: Wenn man das Coronavirus in die Waschmaschine steckt, dann ist das Problem gelöst! Super! Und wie cool wäre das? Klimawandel, Umweltzerstörung, Krieg und Krankheiten ab in die Kochwäsche, gut durchschleudern und: Alles wieder lupenrein. Geht aber nicht! Vielmehr verdeutlichten Forscher, dass viel zerstörte Umwelt für immer zerstört bleiben wird, dass die Menschheit sich Krieg nicht leisten kann. Als Vater frage ich mich, wie werden meine Kinder in Zukunft leben? So viel steht fest, es wird ein schauriges Leben, wenn Mitgefühl und Rücksichtnahme aussterben und jeder für sich um die letzten Ressourcen kämpft. Was ist das dann noch für ein Leben? Jesus gibt in der Bibel den Tipp, die Bedürfnisse des anderen so wichtig zu nehmen wie meine eigenen. Das heißt, uns einschränken. Und das wird uns fordern, aber ich glaube, das ist der Schlüssel, der uns umdenken lässt. Nur dann sehe ich noch eine Chance für uns.
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„denn dann sehe ich überhaupt noch eine Chance für uns“:
Wann sieht denn die Bibel eine Chance für uns?
Mein Pastor löst das Problem dadurch, dass es kräftig auf den kommenden Himmel verweist.
Nicht hier (Erde) muss es besser werden (z.B. durch Demokratie, durch Völkerfrieden, durch Umweltschutz, durch Artenschutz und Naturparks oder Anti-Priviligierte-Denk-Modelle). Hier (Erde) wird es laut Bibel eh so schlecht, dass einem eigentlich ständig schlecht werden müsste, aber weil es ja noch geht, wird mir nicht schlecht.