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Die Bäckersfrau grinst, als ich abgehetzt und viel später als sonst zum Brötchenkaufen komme. „Ich denke immer an Sie“, sagt sie und zieht ein paar Hörnchen unter dem Tresen hervor. Wie nett! Die wären sonst weg gewesen. Wie schön, wenn jemand an mich denkt und für mich mit sorgt. Die Spatzen vor meinem Fenster gucken jetzt immer mal schief zu mir rein. Wahrscheinlich hoffen sie, dass ein paar Krümel für sie abfallen. „Schaut euch die Vögel an“, hat Jesus gesagt. „Die sähen nichts, die ernten nichts, und Gott ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr als sie?“ Worte, die man auch hören kann wie: Arbeiten? Einkaufen gehen? Brauchst du nicht. Gott macht das schon. Ist natürlich Quatsch. Die Vögel bauen ja auch Nester und sammeln den ganzen Tag Futter. Sie tun, was sie tun können. Ich glaube darum geht’s. Dass ich mich auf das konzentriere, was ich tun kann. Bei der Arbeit, in meiner Familie, in der Gesellschaft. Aber da, wo ich nichts ausrichten kann, da darf ich ruhig auf Gott vertrauen. Und ihm vertrauen, dass er sich kümmert.












prima Beitrag, Danke!