Bester Boden

Das Frühjahr ist da. Es wird gesät und ausgepflanzt. Bester Boden ist gefragt. Wussten Sie, dass Sie auf dem besten Boden gewachsen sind?

2 Kommentare
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Der Boden von dem ich herkomme.
    Das ist sehr philosophisch und romantisch ausgedrückt. Der Boden ist eine andere Bezeichnung für Ackerboden oder Lehm. Früher dachte ich bei Lehm an die Möglichkeit, dass man mit Lehm eine Form herstellen kann. Also dass Gott erst mit Lehm überlegte, wie denn der Mensch überhaupt aussehen soll äusserlich.
    Die Automobilindustrie arbeitete mit Lehm-Modellen. Heute sind es Computer-Animationen, die alle Ansichten vorab schon darstellen.
    Als Ingenieur interessiert mich auch so etwas wie das Gehör-Knöchelchen im Ohr, das bei Extremgeräusch-Pegel vorrübergehend aushaken kann und so etwas wie eine Schutzfunktion hat.
    Nach Corona erinnert mich all das, an die Genialität des Immunsystems, so dass neue Viren-Anfeindungen eingelernt werden können und der Mensch (Grossteil der Menschheit) eine Resistenz aufbauen kann.
    Ganz klar ist, dass der Mensch zwar eine philosophische Basis (oder Boden hat), aber im Detail (ingenieurtechnisch gedacht) so komplex ist, dass keine 100 Menschenleben reichen, um uns selbst technisch-funktional zu verstehen. Da braucht man nur ein Organ wie Lunge, Leber oder Nieren nehmen und schon stösst man auf Wunder, die in Unglaubliche gehen, wüsste man nicht, dass sie tatsächlich funktionieren.
    Von der Varianz des äusseren Erscheinungsbild müsste man sogar an einen Gott glauben, der die Vielfalt liebt (und nicht das Gleichschalten).
    Meine Meinung: Gott hat mit einem ganzen Ingenieur-Team im Himmel an all diesen Dingen gefeilt, bis sie die «Zulassung» durch Gott auf der Erde fanden.
    Ich habe das Recht, bei Gott an einen Super-Ingenieur zu denken. Andere haben das Recht bei Gott an einen Liebes-Schöpfungs-Akt zu denken.

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  2. Reiner Kohlhammer
    Reiner Kohlhammer aus 63589 Linsengericht sagte:

    Wie wahr, wie wundervoll –
    diese, so eine ‚Begründung‘!!!
    Danke IHM – und dir!!

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Einer „verliert die Bodenhaftung“. Gerne wird einem auch „der Boden unter den Füßen weggezogen“. Er scheint, ganz wichtig zu sein, der Grund und Boden, auf dem ich stehe. Oder genauer gesagt: von dem ich genommen bin. Die Bibel erzählt eine Schöpfungsgeschichte der Welt und auch des Menschen. Das ist nun keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine Beschreibung der Wunder, die der Entstehung zu Grunde liegen und der göttlichen Kraft, die eine Erschaffung möglich macht. Wenn nun diese Geschichte beschreibt, wie der Mensch entsteht, dann ist zu lesen: Gott schuf den Menschen aus dem Staub der Erde. Der Mensch ist vom Boden genommen. Für mich auch Bild dafür, dass der Mensch ein mit dem Boden verbundenes Wesen ist. Gehalten und getragen von diesem Grund. Und nun – Achtung Wortspiel – auch Zeichen dafür, dass der Grund meines Lebens nicht meine leiblichen Eltern sind oder ein Reagenzglas. Es ist ein Bild, aber die Bibel weist mich darauf hin, dass der Grund meines Lebens in dem göttlichen Boden liegt, aus dem der Mensch erschaffen wurde. Dieser Gedanke macht mich frei. Ich muss meine Existenz nicht rechtfertigen. Brauche mich nicht zu beweisen. Muss keinem Ideal nachjagen. Der Grund liegt bei Gott und entzieht sich jeder menschlichen Macht. Wie wohltuend.