Du bist gefragt

„Wer vorankommen will, muss die Kontrolle über sein Leben übernehmen!“ So die markigen Sprüche, aber was kontrollieren wir wirklich?

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„Mach mal!“ oder „Gestalten statt verwalten!“ Beides lese ich auf Plakaten und klar! Die Plakate sollen dazu ermutigen Dinge anzupacken. Getreu dem Motto: „Willst du was erreichen, musst du dich nur ordentlich reinhängen und dann wird das schon!“ Aber ist das so? Mir ist bewusst, dass sich von bräsig auf der Couch rumgammeln nichts bewegt. Aber für genauso fatal, halte ich den Irrglauben, dass ich allein die Kontrolle über mein Leben habe. Denn was auf keinem Plakat steht, sind die vielen, die im Dauersprint auf der Überholspur ausbrennen. Zu spät merken sie, dass sie trotz hoher Leistung dennoch scheitern können. In der Bibel lese ich von Betern, die feststellen, dass Ihr Scheitern, aber auch Ihr Erfolg von Gott abhängen. Im Vertrauen, dass er es gut mit ihnen meint, geben sie die Kontrolle ab. Mir nimmt das den Druck. Ich kann viel, aber nicht alles und das Gute, ich muss auch nicht alles können. Gott gestaltet mit und wenn wir ihn mit machen lassen, erkenne ich rückblickend sogar im Scheitern hier und da ein wertvolles Vorankommen!