Ab in die Ecke

Alarmglocke „Buße“. Warum eigentlich?

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Tue Buße! Klingt komisch, wenn das einer sagt! Und wenn‘s vom Kirchenonkel kommt erst recht. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Buße, das verbinden viele damit, dass wir uns mit unseren Fehlern auseinandersetzen und im christlichen Kontext zudem, dass wir uns auf das einlassen, was Gott uns rät. Einmal Hand hoch, wer hat jetzt alles einen Typen im Kopf, der sich beschämt in die Ecke stellen muss? ? Ein ziemlich geläufiges Bild, denn Fehler machen gilt in unserer Gesellschaft als beschämend. Aber für Gott scheint es das ganz und gar nicht zu sein. Jesus sagt in der Bibel vielmehr zu den Menschen, die Mist gebaut haben: „Ich verurteile dich nicht! Hör auf damit und mach‘s in Zukunft anders.“ Bei Buße geht’s also nicht um Schuldgefühle, sondern darum, die gewohnten Wege in eine Sackgasse zu verlassen und andere Wege zu beschreiten. Es zukünftig mit Gottes Hilfe besser zu machen. Liebevoller oder geduldig! Mit anderen aber auch mit mir selbst. Gott will unser Leben bereichern. Kann man mal darüber nachdenken. Also, Buße tun!