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Traurig lese ich den Artikel im Internet. Dort steht, dass die Kirchen immer mehr Mitglieder verlieren. Schade, denke ich. Kirche hat doch so viel zu bieten?! Warum ist das für die meisten Menschen nicht mehr interessant? Gründe gibt es sicher viele. Aber: Die ersten Christen von denen die Bibel erzählt, waren auch nicht viele. Und dennoch wurde aus dem kleinen Haufen von Glaubenden eine Weltkirche. Wichtig ist: Sich treu bleiben. Den Glauben im Fokus haben und sich auf Jesus ausrichten. Versuchen ihm nachzufolgen, so zu leben wie er es vorgelebt hat. In aller Bescheidenheit. Ob die Kirche dann wieder wächst? Ich weiß es nicht, aber die Beziehung zu Gott und die Sicherheit im Glauben, die wird wachsen. Denn für Gott war Qualität schon immer wichtiger als Quantität.

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Qualität: Am besten auf das schauen, was unproblematisch rübergebracht werden kann und keinen Eigenschaden für das eigene Amt hervorrufen kann. Jan Hus hatte Recht, doch er wurde verbrannt, also: sich die Zunge nicht verbrennen. Wer im Amt ist, fürchtet um sein Amt.
Die Kirche verliert Mitglieder. Warum? Die Einladung über Jesus ist doch so toll! Die Wahrheit ist aber: Wer gläubig wird, entscheidet sich nicht für Jesus, sondern für das gesamte System. Also ist die Frage: Systemeinstieg ja? Systemeinstieg nein? Ich kenne keine Kirche, die den alleinigen Glauben für Jesus zulässt. Vielleicht eine gewisse Zeit als unverbindlicher Besucher eines Gottesdienstes: Ja.
Es wird vorgetäuscht, dass es um Qualität geht. Die Qualität existiert nicht wirklich. Nur was wäre wirkliche Qualität? Echte Qualität würde auch mit den problematischen Themen offen umgehen, die aus der Bibel kommen.
Echte Qualität würde aufzeigen, dass es eine Konkurrenz gibt, zwischen der evangelikalen Bewegung und der Kirchen-Bewegung. Die Kirche versuchte, den Glauben weicher zu machen, die evangelikale Bewegung macht den Glauben hart mit dem Hintergrundglauben, dass die gesamte Bibel Gottes Wort ist und per Definition keine Fehler enthält.
Nehmen wir an, es gäbe den perfekten Menschen, der in einer Firma arbeitet. Nun kann man diesen perfekten Menschen kennen und glauben, dass seine Firma perfekt ist, in der er arbeitet, ist aber nicht so. In der Firma kann es blödsinnige und unsoziale Meinungen geben, obwohl dort ein perfekter Mensch darin arbeitet. So ist die Bibel vergleichbar mit der Firma. Ist Jesus perfekt? Ist Paulus perfekt? Ist Johannes der Täufer perfekt? Ist der Jünger Johannes perfekt? Ist David perfekt? Ist Petrus perfekt?
Die Bibel selbst gibt doch den Hinweis: Petrus kennt jeder. Paulus schreibt: Das sage ich, das habe ich nicht von Jesus und damit grenzt er sich erkennbar ab. Steht es in der Bibel, lässt man diese Abgrenzung politisch motiviert weg. Die Kirche: Das sage ich (als Kirche), nicht Jesus. Qualität bitte bitte bitte!