Mi dispiace!
Es tut mir leid! Einfach so? Nein- einfach bestimmt nicht! Und doch manchmal ein Anfang.
Es tut mir leid! Einfach so? Nein- einfach bestimmt nicht! Und doch manchmal ein Anfang.
Bei einem Städtebesuch in unserem Italienurlaub hab ich ein Parkverbotsschild übersehen. Doch ich hab unser Auto nicht nur mitten ins Parkverbot gestellt, sondern dabei auch noch ein anderes Auto zugeparkt. Meinen Fehler hab ich deutlich zu spüren bekommen. Der Besitzer des anderen Autos hat mich später heftig beschimpft.
Gerne hätte ich zurückgeschimpft: Dass andere Autos neben mir ja auch dort parken. Dass das Parkverbot- Schild so versteckt angebracht ist, dass ich das gar nicht sehen konnte. Leider haben meine Italienisch- Kenntnisse nur für ein „mi dispiace“- also: „es tut mir leid“ gereicht.
„Es tut mir leid“- einfach so? Nee! Leicht ist mir das nicht gefallen. Zu meinem Fehler zu stehen. Mich zu entschuldigen. Ohne mich rauszureden oder die Schuld auf andere zu schieben. Das ist nicht leicht.
Jesus empfiehlt mir in der Bibel trotzdem: Wenn dir auffällt, dass jemand dir was vorzuwerfen hat, dann ist es wichtiger, sich erst zu versöhnen, bevor du irgendwas anderes tust[1]: Leicht ist das nicht und trotzdem: ein „Es tut mir leid“ kann ein Anfang sein.
[1] Matthäus 5,23
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