Dumm gelaufen!

Fehler passieren. Da sind wir oft machtlos. Die Frage ist, wie wir auf Fehler reagieren?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Der Umgang mit Schuld und «Schuld vergeben» und «Schuld nachtragen (oder nicht)», ist eines der grössten Themen im Christentum. Dieses Thema ist sogar die allergrösste Legitimation dieser Religion, weil der Kreuzesstod von Jesus nur über dieses Thema wirkliche Bedeutung erlangt.
    Auch der Charakter Gottes leitet sich daraus ab, ob eben das Schuld-Thema überhaupt einer Lösung bedarf. Was tun, wenn Gott nach Gesetz töten müsste, aber Gott Schuld vergeben will. Soll sich Gott zu einem willkürlichen Gott machen, der heut mal so und morgen mal anders entscheidet? Kann er sich dann noch als Gerechter (im Sinne von rechtschaffender Menschen-Richter) bezeichnen? Gott kann nun vergeben, wenn sich jemand auf die stellvertretende Sühnung seiner Schuld durch Jesus Christus beruft.
    Es ist eine Denkweise, die Muslimen nicht in den Kopf geht und nicht innerlich akzeptiert werden kann. In Ihren Augen bedeutet höher, noch höher und dort mehr und mehr mit Macht und Reichtum (in Kombination) verknüpft. Die Kombination «Höher ist verknüpft mit Selbsthingabe und Leid», ist dieser Denkweise fremd. Jesus war bereit, das mitzumachen.
    Aber man muss fairerweise zugeben: Kein Machthaber hat es leicht. Schnell können bei ihm Ängste und Probleme, zum anderen Leid werden. Tauschen möchte ich mit solchen Leuten nicht, die bei einer Demo entscheiden müssen, ob sie sie auflösen lassen sollen.
    Frieden fühlt sich auch für einen Machthaber besser an und sich selbst zu opfern, damit der Friede grösser wird – ja so ein Mensch muss echte Grösse zeigen.

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Wer ist schuld? Es ist schon faszinierend. Diese Frage ist eine der Ersten die aufploppt, wenn etwas schiefläuft. Die Wasserknappheit im Urlaubsland, die falsche Russlandpolitik in der Vergangenheit, der Kratzer im neuen Auto! Im Grunde muss nicht mal gefragt werden. „Ich wars nicht!“ schießt es vielmehr aus den Meisten wie ein fest einprogrammierter Reflex heraus. Was auf der Strecke bleibt, ist meiner Meinung nach der oder die Geschädigte, oder wie das Problem gelöst werden kann. Klar, muss natürlich auch nach dem Verursacher gefragt werden. Schon, um vorbeugende Maßnahmen zu treffen bzw. auch um einen Schadenersatz geltend zu machen. Aber Fehler passieren! Und: Wir sind nicht vollkommen. Von Gott berichtet einer in der Bibel, dass er Jesus, seinen Sohn, eben nicht zu uns geschickt hat, um über uns zu richten, sondern um uns zu helfen! Fehler passieren, das haben wir oft nicht in der Hand. Wie wir aber auf sie reagieren, schon!