Eu Angelium

Was ist an der „guten Nachricht“ der Bibel eigentlich gut? Und passt sie in unsere brutale Welt?

3 Kommentare
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Liebe Sabine
    Normalerweise schaue ich nicht zurück und entdecke nur selten, wenn jemand reagiert. Man bekommt auch keine eMail, wenn jemand geantwortet hat.
    Deine Worte klingen so buntmalend und idealisierend.
    Es gab in meinem Christen-Leben 2 Schocks:
    1) In der Bibel gibt es Schreckliches und unlogisches Zeug, dass man bei zugespitztem Denken, sogar als Verarschung (entschuldige das Wort) auslegen kann. Beispiel: Die Sonne soll sich verfinstern, wenn Jesus wiederkommt (Die Sonne sich selbst!). Der Leser mit der rosaroten Brille denkt sich: Hei, da wirds halt mal dunkel und auch wieder hell. So schätze ich Dich ein, dass Du so denkst, wenn Du das liest. Ich kann das nicht mehr und bin auch nicht mehr so grosszügig, wie früher.
    2) Ich dachte immer die Evangelien sind rein von solchen, Verwirrung stiftenden Texten. Doch was lese ich im Matthäus-Evangelieum (Matth. 14, ab 47). Wer wird da in den Feuerofen geworfen? Mein Pastor predigte doch glatt: Das Netz wird ausgeworfen in die Welt, was ins Netz geht, ist die Gemeinde. Danach findet noch mal eine Auslese statt. Die bösen (oder schlechten) Fische, wo werden sie hingeworfen? Zurück ins Wasser? In den Abfall? In den Sand am Ufer? In den Feuerofen? Ja und wer kam in den Feuerofen tatsächlich? Dieser Pastor ist ein so lieber Gläubiger, dass ich es fast nicht glauben kann. Er glaubt, dass es keine Fehler in der Bibel gibt. Nicht „Wer suchet, der findet“, ist angesagt, sondern alles für bare Münze nehmen, was als Text in der Bibel existiert (Stichwort Mengenlehre: Die Bibel enthält die gute Nachricht, ist aber nicht komplett gute Nachricht).
    Schlimm für mich, schlimm für ihn.
    Bitte lerne, nur das ausgesucht Gute anzunehmen und Deinen Jesus, den Du im Herzen angenommen hast, musst Du sogar gegen Verunglimpfung verteidigen!

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  2. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Was ist Missbrauch im religiösen Bereich?
    Die gute Nachricht ist alles was wirklich gut ist und zum Erlösungswerk und zur Liebe Gottes zu uns Menschen dazugehört.
    Das Evangelium beinhaltet das Erlösungswerk Gottes und im Zentrum dieses Erlösungswerkes steht und agiert Jesus Christus selbst.
    (Für was war Mengenlehre in der Schule gut? Was ist Teil von was? Was bildet eine Schnittmenge mit einer anderen Menge?)
    Die Evangelien, Evangelien zu nennen, kann schon wieder ein Missbrauchsvorgang sein, denn die Evangelien sind nicht das Erlösungswerk, sondern sie enthalten das Lösungswerk, aber in grossem Masse auch z.B. der Römerbrief oder die Apostelgeschichte.
    Man darf glauben, dass innerhalb der Bibel Missbrauch möglich ist, meine ich zumindest.
    Nicht jeder merkt es.
    Menschen kommen ohne Missbrauch nicht aus.
    Ich missbrauche vielleicht sogar diese Plattform, um meine Gedanken lesbar zu machen.

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    • Sabine Filzmaier
      Sabine Filzmaier aus Freudenstadt sagte:

      Nicht so ängstlich, lieber Bruder, die gute Nachricht hat doch so viele wunderbare Facetten, dass sie von verschiedenen Erzählern unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen kann, ohne an Wahrheitsgehalt zu verlieren! Die geschenkte Freiheit will angenommen und eingenommen sein: nur Mut! Vollkommen ist tatsächlich nur Jesus selber, sein Werk ist vollbracht. Aber wir als Kinder Gottes sind unterwegs zur Reife, wenn die Wahrheit aus neu gemachtem Herzen unser Denken, Reden, Tun immer mehr erneuert…

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