Überfordernde Forderungen!
Klimaveränderung und Kriege in dieser Welt verlangen von uns ein ständiges Umdenken. Das Leben ist nicht mehr so planbar, wie es das mal war. Wie damit umgehen?
Klimaveränderung und Kriege in dieser Welt verlangen von uns ein ständiges Umdenken. Das Leben ist nicht mehr so planbar, wie es das mal war. Wie damit umgehen?
Können wir das schaffen? Krieg und Klima verlangen von uns Veränderungen, die fordern. Und seien wir ehrlich, die oft sogar überfordern! Landwirte zum Beispiel. Auf dem deutschen Bauerntag verlangten sie Entscheidungen und Hilfen von Politik und Gesellschaft und vor allem Planungssicherheit. Und damit sind sie nicht allein. Das Leben ist nicht mehr so verlässlich planbar, wie es das eine Zeit lang war. Und das drückt auf die Stimmung. Außerdem, was bringen alles Anpassen und CO2 sparen, wenn die vielen Kriege in dieser Welt sämtliche Mühen zunichtemachen? Auch so etwas. Können wir uns überhaupt noch Frieden vorstellen? Nein, was die aktuellen Geschehnisse zeigen, wir können viel gestalten, was aber am Ende daraus wird, haben wir nicht im Griff. Das ist hart und ernüchternd. Mir hilft deshalb darauf zu vertrauen, dass Gott mitgestaltet und es gut mit uns meint. Und ich glaube, wenn wir ihn mitmachen lassen, erkennen wir sogar im Scheitern, hier und da ein Fortschritt! Mir macht das Mut und gibt Kraft, selbst dran zu bleiben.
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Ich bin ganz offen. Die Bibel berichtet ohne Scham und ohne Umschweife von einer Negativ-Entwicklung, die in der Zerstörung der Erde endet. Gott wird eine neue Erde zur Verfügung stellen, heisst es dort schriftlich.
Jetzt nehmen wir an, dass Gott aber seine Schöpfung und seine Natur und die Menschen darauf tatsächlich liebenswert und wunderbar empfindet. So wird es auch in vielen Andachten wunderbar „verkauft“ und auch geglaubt.
Wir sind mit vielen zerstörerischen Effekten konfrontiert und erleben diese Welt zerstörerisch. Unser Verhalten könnte sich sogar anpassen, dass wir geil auf zerstörerisches Handeln werden. Die einen so, die anderen anders und der Gipfel der Geilheit ist doch, es auch noch religiös und besserwisserisch zu untermauern (dass Zerstörung stattfinden muss).
Nun die Frage, wie man diesen sog. Teuelkreis durchbricht. Auf Gott zu vertrauen, ist die eine Möglichkeit, aber die andere oder zusätzliche Möglichkeit ist, dass möglichst viele Menschen nicht mehr an diesem Zerstörungs-Spiel teilzunehmen (ja es scheint für Viele ein Spiel zu sein, sofern ihnen dieser viele negative Scheiss nicht selbst zu nahe geht).
«Nicht teilnehmen» reicht aber auch nicht. Man muss den Mut haben sich gegen gewisse Schrift-Passagen aufzulehnen. Doch das ist eine Kunst für sich, weil es viel Eiferer gibt, für die leider gilt «Denn sie wissen nicht, was sie (dadurch) tun», wenn sie sich nicht auflehnen.