Arger Ärger

Rote Ampel! Lieblingsbrot ausverkauft! Zugeparkt! Blöde Mail! Es gibt so viele Gründe sich zu ärgern!

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Ja es gibt ständig Ärger mit anderen Menschen, mit deren Einstellung mit deren Einwirkung auf mein eigenes Leben. Das mit dem Werfen der Sorgen auf Jesus ist natürlich ein guter Ratschlag und auch biblisch, aber es ist doch immer die Frage im Vorfeld: Was ist meine Aufgabe jetzt in dieser vorliegenden Aufgabenstellung (mit diesem schwierigen Menschen)?
    Meine Meinung: Erst mal überlegen, was die eigene Aufgabe ist, dann erst, wenn man zur Analyse kommt, dass man nichts machen kann, dann erst die Sache an Jesus übergeben und gewissermassen loslassen (und Zeit und Energie sparen, weiter nachzudenken).
    Was kann ich machen? 3 Wege grundsätzlich: Aushalten, flüchten oder kämpfen.
    Auf jeden Fall ist frommes Getue schädlich.
    Stell Dir vor, jemand will was von Dir und Du sagst laut oder auch nur innerlich: „Das gebe ich jetzt an Jesus ab.“ Der andere wird Dich innerlich in der Luft zerreissen, weil er ja was von Dir will und Du ihm einfach Deine Glaubensvorstellung und Deinen Jesus aufs Auge drückst, wie einen Chef der mächtiger ist und den Job dann für Dich (hintenrum) erledigen soll?
    Langweile Jesus nicht und missbrauche Jesus nicht! Sei für Jesus eine Person, an der ER seine Freude hat.
    Zum Begriff „Deinen Jesus“ noch ein Satz: Es ist tatsächlich so, dass jeder Mensch auf dieser Welt eine eigene Jesus-Vorstellung hat. Gott/Jesus scheint damit klarzukommen, klarkommen zu müssen, was bei Gott auch einen gewissen Ärger auslöst.

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Ich ärgere mich über Personen, über Situationen, über Vorkommnisse. Manchmal. Naja, ärgern kann man sich ja immer über irgendetwas. Aber: Je mehr ich mich über ärgere, desto mehr ärger ich mich über mich selbst. So viel Lebenszeit klau ich mir damit?!  Jesus sagt in der Bibel, dass wir all das, was uns bedrückt auf ihn werfen sollen. Ich versuche es aber oft irgendwie selbst zu lösen. Und dabei werde ich letztlich immer verbitterter. Denn meistens ist ja der Ärger schon passiert. Jesus sagt mir: Egal was Dich bedrückt, leg es mir doch einfach hin, ich werde es auf mich nehmen. Was für ein schönes Angebot. Wenn ich es mal angenommen habe, Jesus meinen Ärger erzählt habe, dann ist oft bei mir schon die Luft raus. Oder ich bekomme dadurch einen anderen Blick auf die Situation geschenkt, so dass ich mich nicht mehr so ärgere. Ich sollte sein Angebot also mehr annehmen – denn es wird mir helfen. Helfen, meine von Gott geschenkte Zeit auf dieser Welt besser und fröhlicher zu nutzen.