Das boomt

Und ich danke meinem Agenten, meiner Oma, die immer an mich glaubte, meinem Meerschwein, das mich so oft tröstete… vielleicht auch Gott?

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Dankbarkeitsboom. Dankbarkeitsbücher, -sprüche und -karten scheinen etwas inflationär durch die Welt zu geistern.[1] Habe ich kürzlich gelesen. Aber bei so viel verordneter – Dankbarkeit, scheint es wohl an echter Dankbarkeit zu fehlen. Schade, denn Studien besagen, dass eine dankbare Einstellung zu mehr seelischer und körperlicher Gesundheit beiträgt. Als Christin weiß ich natürlich, dass Dank in der Bibel eine große Rolle spielt. Da wird aber ein bisschen anders auf den Dank geblickt, als in vielen Dankbarkeitsbüchern. Da geht es nicht um eine Dankbarkeit nach dem Motto: Sei dankbar, dann geht es dir besser. Es geht darum zu entdecken, dass mein Dank Gott gilt. Es gibt also einen Adressaten. Wem danken für die Geburt des Kindes? Dass mein Mensch für’s Leben in der Bahn neben mir sitzt? Wem danken für die unglaubliche Reise oder das Glück den Schlüssel wiedergefunden zu haben? Wenn ich Gott für all das Gute in meinem Leben danke, spüre ich, wie groß, wunderbar und unverfügbar dieses Leben ist. Und wie gut dieser Gott es mit mir ganz persönlich meint. Danke.

[1] Ev. Gemeindeblatt Nr.29 S. 4