Das kann schief gehen!

„Gott sorgt für uns!“, davon war Jesus überzeugt. Brauche ich da noch eine Kranken- und Lebensversicherung?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Dieser reiche Mann war ein besonderer Mann. Er war nämlich schon nah dran, sich als Nachfolger Jesu zu etablieren. Dieser reiche junge Mann wollte seinen Segen haben von Jesus, dass alles schon in Ordnung sei. Es geht also nicht um einen x-beliebigen Menschen, der auf sein Hab und Gut verzichten soll. Jesus mochte ihn, aber beim „Reichtum halten“ und die damit verbundenen Privilegien behalten zu können, war dieser Mensch eher mit einer Schwäche ausgestattet.
    Die Apostel (teilweise Fischer) scheinen eher Draufgänger gewesen zu sein: Wenn das der Sohn Gottes ist, dann los und rein in die neue Religion.
    Ich würde niemals versprechen, dass Gott einen Menschen versorgt, nur weil er auf Reichtum verzichtet. Für mich ist es so: Wenn Du soweit bist, ein echter Nachfolger Jesu zu werden oder ein Apostel oder ein Gemeindeleiter, dann lass Dich durch Reichtum nicht davon abhalten.
    Es ist ein Thema, mit dem man Menschen auch in die Irre führen kann. Armut macht nicht glücklich! Armut macht Dich sehr angreifbar für sonstige Probleme! Diese Regel gilt zuerst und wenn Du eine ganz besondere Berufung hast, dann lass Dir von Jesus direkt sagen, ob „Besitz abgeben“ daran ist. Meine Meinung.

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Ist das nicht gefährlich? In der Bibel rät Jesus einem reichen Mann, er solle all seinen Besitz hergeben und ihm nachfolgen. An anderer Stelle sagt Jesus: Sorgt euch nicht, Gott sorgt für euch! Und, sammelt Schätze nicht auf der Erde, sondern im Himmel. – Ganz ehrlich, wer jetzt seine Kranken- und Lebensversicherung kündigt oder sein Haus verschenkt, um sich ganz von Gott versorgen zu lassen – ich weiß nicht, ob das schlau ist. Ich frag mich aber auch, ob es Jesus wirklich um dieses Extrem ging. Vielmehr zeigte er in dem Kontext auch: Das uns das Sammeln, Horten, Absichern und die Sorge vor Verlust all dieser Dinge, oft von dem ablenken, was wirklich wichtig ist. Und für Jesus war das ein liebevoller Umgang miteinander, ein fürsorgliches aufeinander Achten, vergeben und Großzügigkeit, besonders dem gegenüber, der wenig hat. Jesus war sogar der Meinung, dass wenn wir diese Nächstenliebe in unserem Leben priorisieren, dass das unsere Bedürfnisse mehr stillen wird, als es die tollsten Dinge können. Das muss man ausprobieren aber die Erfahrung zeigt, da ist was dran!