Echt stark

Bühne frei: Strak sein! Das ist doch klar. Geheult wird, wenn es keiner sieht. Das ist stark.

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„So stark muss ich erst einmal werden, dass ich schwach sein kann, ohne es als Schwäche zu empfinden.“ Puh! Da regt sich Widerstand in mir, wenn ich höre, was der Theologe Hans-Joachim Eckstein gesagt hat. Schwach sein? Ich? Nicht, dass ich keine Schwächen hätte. Trotzdem wirke ich nach außen hin gerne stark. Beiße mich lieber durch, als Schwäche zuzugeben. Und hab alles unter Kontrolle. Trotzdem: Was, wenn ich nicht immer stark sein müsste? Sondern auch mal schwach sein dürfte? Klingt befreiend. Der Glaube an Gott kann mir dabei helfen, den Blick auf meine Schwächen zu verändern. Denn Gott hat kein Problem mit meinen Schwächen. Bei Ihm darf ich ganz ich sein. Er liebt mich- mit meinen Schwächen. Das zu glauben, befreit mich. Es verändert meinen Blick. Auf mich, aber auch auf die anderen und ihre Schwäche. Wir kommen uns näher. Öffnen uns und können uns gegenseitig stark machen. Stark! Langsam lerne ich: Ich kann schwach sein, ohne es als Schwäche zu empfinden.