Ehrenwort

Nichts ist wie es ist. Heute so, morgen so. Gilt für so mnache Menschen und für die ganz großen Dinge. Verlässlichkeit, obwohl sich alles raktenschnell ändert?

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Worauf kann ich mich noch verlassen? Der Handwerker, der kommen wollte, aber nicht auftaucht. Die Verabredung mit der Freundin, die kurz vorher via Kurznachricht absagt. Aber auch das lange als selbstverständlich geglaubte Sicherheitsgefühl, das zunehmend einer Angst vor Terroranschlägen oder vor einem Krieg weicht. Veränderungen gab es schon immer, aber vieles ändert sich gerade ziemlich schnell und ohne, dass wir dies direkt beeinflussen können. Das belastet. Ruhe schenkt mir da ein Gott, der laut Bibel, sich selbst als barmherzig bezeichnet. Also, dass er es gut zu uns ist, besonders wenn wir in Not sind. Zugegeben! Bei all dem was nicht gut läuft, könnte Gottes Barmherzigkeit womöglich aufgebraucht sein? In der Bibel steht das anderes. Obwohl die Menschen so viel Leid verursachen und so viel schiefläuft, bleibt Gott den Menschen treu. Wie ein Elternteil, das eine tiefe Verbundenheit zu seinem Kind verspürt. Seine Liebe ist verlässlich. Das muss ich glauben und darauf vertrauen, aber wer das kann, kann viele Ängste im Grunde abgeben.