Feiere das Leben!
Die Nachrichten geben dazu keinen Anlass, kann man das Leben trotzdem feiern? Man kann. Wenn man dem Negativen etwas entgegenzusetzen hat.
Die Nachrichten geben dazu keinen Anlass, kann man das Leben trotzdem feiern? Man kann. Wenn man dem Negativen etwas entgegenzusetzen hat.
Dass es hierfür EINEN besonderen Feiertag gibt, klingt komisch, aber irgendwer hatte für Sonntag den „Feiere das Leben“-Tag ausgerufen. Im Prinzip: ja. Das Leben soll man feiern. Gerade wenn alles düster und bitter ist, hart und kalt. Gerade dann hilft mir die Erinnerung: Das Leben ist es wert, gefeiert zu werden. Auch wenn die Stimmung jetzt vielleicht anders ist. Aber grundsätzlich ist das Leben gut. Gut gedacht und gut gemacht. Zumindest erzählt die Bibel, dass der Erfinder vonnet Janze am Ende der Bauzeit gesagt hat: „Alles supergut geworden.“ Mein Leben fühlt sich oft nicht so an. Krank, zu viel Job, zu wenig Ruhe, Sorgen ums Geld und ob die Kinder einen guten Weg ins Leben finden und die Eltern eines Tages einen guten hinaus. Gerade dann hilft es mir: Das Jetzt ist wichtig und ich muss es auf die Reihe kriegen, aber das Jetzt ist nicht alles. Morgen schon kann es anders aussehen, besser. Das hat Gott schon von Anfang an klargemacht. Darauf will ich vertrauen. Und das Leben feiern.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Wie, bzw. in welcher Form feiert man das Leben?
Das Leben wertschätzen, ist ja mehr eine Haltung. Das Leben anderer wertschätzen, ist Respekt oder «Würde verleihen».
Es braucht einen Ritus.
Raucher haben diesen Ritus: Rausgehen, sich eine Pause gönnen, sich eine anzünden, Smalltalk mit Kollegen, zum Himmel schauen, wie das Wetter gerade ist und wohl weitergehen wird.
Feiern: Ich kenne es so: Liebe Leute werden eingeladen. Bei allen herrscht eine gewisse angehobene Stimmung. Die Kleidung ist in Richtung topschön gewählt. Euphorische Begrüssung, tolle Gespräche. Problematische Gespräche werden vermieden. Besonderes Essen. Besonderes Trinken (ja durchaus mit Alkohol). Witze erzählen oder lustige Begebenheiten oder lustige Erinnerungen hervorkramen und kundtun.
Wie feiert man das Leben? Tüte Chips vor dem Fernseher aufmachen? Alte Urlaubsdias anschauen?
Ich bin der Meinung: Man braucht einen Ritus, um das Leben zu feiern.
Wir beten vor dem Essen und sagen Dank dafür und dass gerade alles doch recht gut ist. Das ist so der Minimal-Ritus. Daneben haben wir Orte, bei denen wir uns nach Feiern fühlen. Dort gehen wir aber bewusst nicht hin, wenn es kriselt oder Probleme dominieren. Unsere Feierorte sollen «sauber» bleiben.
Ja und da gibt es noch unsere Grillfestchen mit ganz gut ausgesuchten Orten. Ich trockne immer recht lange vorher Holz dazu.