Gegen die Feuerlöscher
Miesmacher gab es schon immer. Aber auch wenn wir das wissen, ist es scher, sich gegen sie durchzusetzen.
Miesmacher gab es schon immer. Aber auch wenn wir das wissen, ist es scher, sich gegen sie durchzusetzen.
Es ist nicht einfach zu glauben. Hört Gott eigentlich, wenn ich zu ihm rufe? Hat doch alles keinen Wert, fang gar nicht erst an zu beten! Es lohnt sich nicht! Solche inneren und äußeren Stimmen gibt es immer wieder. Sie sind wie Feuerlöscher, die das Flämmchen der Hoffnung ersticken wollen, ehe es überhaupt richtig brennen kann. Nichts Neues unter der Sonne. Von Feuerlöschern erzählt schon Markus in seinem Evangelium. Da hört ein Blinder von Jesus, bekommt neue Hoffnung und ruft zu ihm: „Hab Erbarmen mit mir!“ Und da sind sie, die „Feuerlöscher“! „Halt den Mund!“, machen die Umstehenden den Blinden nieder. Und der? Lässt sich seine Hoffnung von den „Feuerlöschern“ nicht nehmen. Er ruft zu Jesus. Lauter als vorher. Trotz der Entmutigung und Ausgrenzung durch die anderen. Er lässt sich und seine Hoffnung nicht kleinkriegen. Und Jesus hört ihn und ruft ihn zu sich. Dieser Ruf verändert nicht nur den Blinden, sondern auch diejenigen, die ihn zuvor entmutigt haben: „Nur Mut! Steh auf, er ruft dich!“ Plötzlich ist bei allen mehr Hoffnung da als vorher. Die Geschichte macht mir Mut, trotz aller Widerstände zu hoffen, zu glauben und zu beten. Jesus lässt sich nicht abhalten mir zuzuhören, Anteil an meinem Leben zunehmen. Deshalb rufe ich zu ihm. Ich bin nicht allein.
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Zuerst wird in Bezug auf „Feuer“ das innere Feuer beschrieben, das einen verunsichern kann (innere Gedankengänge mit Zweifel in Bezug aufs Beten und dessen Sinn und Zweck).
Verkauf wir nur ein „Flämmchen der Hoffnung“ im Beitrag.
Dann wird eine äussere Begebenheit erzählt, die in der Bibel steht.
Sie versetzen sich selbst in die Lage des Blinden oder den Zuhörer in die Lage des Blinden.
Blind ist der Zuhörer sicher nicht, oder vielleicht doch?, aber das wissen Sie nicht.
Was der Beitrag wahrscheinlich sagen will: Haben Sie Mut auf Jesus zu vertrauen, denn in dieser Beispielgeschichte, hatte jemand den Mut, auf Jesus zu vertrauen.
Und es steht auch in der Bibel: Selig sind die, die glauben können, obwohl sie Jesus nicht leibhaftig vor sich sehen (bzw. es steht sinngemäss so in der Bibel).
Wer sucht der findet (nicht der nur liest, der findet).