Gib! – Du bekommst.

Etwas zu geben und nicht zu wissen, ob ich auch etwas dafür bekomme – das fühlt sich riskant an. Dann lieber lassen. Aber das könnte noch schwieriger werden.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Es geht um ein gutes Miteinander.
    Klar ist „gutes Miteinander“ im Kern die christliche Botschaft, wie wir leben sollen. Versteht jeder.
    Nun aber den Sprung zu „gut miteinander“.
    Menschen wurden durch den Prozess „Selbstverwirklichung“ vereinzelt und auf sich selbst zurückgeworfen: Eigene Wohnung, eigener Arbeitsplatz, eigene Abhängigkeit vom Arbeitgeber. Der Sozial-Staat soll die finanziellen Lücken stopfen.
    Jetzt wird Energie knapp und was sich vorher locker erwirtschaften lies, kann nicht mehr so locker verdient werden.
    Ich stelle mir vor, dass Menschen so Gruppen bilden und ausmachen, wer in welcher Woche eine warme Stube hat und in der anderen Zeit, lässt man die Stube kalt. Dann besucht man immer die anderen zum Abendessen und zum Frühstück, wenn es dort warm ist, oder lädt ein, wenn es bei mir warm ist.
    Das wäre super, wenn Menschen nicht gleichzeitig komische Menschen geworden wären, denen man gar nicht mehr so richtig trauen kann.
    Da dann wieder die Arbeit: Wie transferiere ich Menschen, denen man nicht so richtig vertrauen kann, zu Menschen mit denen man kann, oder die man zumindest mit Risiko aushält. Ist dann im Kern auch eine Aufgabe, die typisch christlich ist.

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Die Kosten für Energie werden steigen und zwar satt. So viel ist sicher. Wer seinen Öltank oder sein Pellet-Lager schon länger gefüllt hat, lehnt sich vielleicht noch lässig zurück, und wie sehr die steigenden Gaspreise tatsächlich ins Portemonnaie greifen, werden wir so richtig erst im Winter sehen. Oder auch nicht. Denn Gas, das nicht da ist, muss man wohl auch nicht bezahlen. So langsam kommt der Galgenhumor. Wie wird die Zukunft werden? Wie werden wir zurechtkommen? Jeder Einzelne mit den steigenden Kosten, aber auch wir alle zusammen? Wobei uns vielleicht dämmern dürfte: Wenn wir gut durch schwere Zeiten durchkommen wollen, ist ein gutes Miteinander das A und O, auch wenn einem in schweren Zeiten das Hemd näher sitzt als der Rock. Bringt aber nichts. „Wenn jeder das gibt, was er hat, geht es euch allen besser“, rät Gott uns per Bibel. Ich glaube, da ist viel dran. Wenn wir uns jetzt schon umeinander kümmern, werden wir im Winter davon profitieren – da bin ich mir sicher.