Gleich, gleicher, am…

„Hast du was, bist du wer!“ Ach, nö. Sind wir darüber nicht schon raus?

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Wieso ist das immer noch ein Ding? Die Tage lese ich, dass an Baden-Württembergischen Universitäten Professorinnen im Schnitt monatlich rund 523 Euro schlechter bezahlt werden, als ihre männlichen Kollegen. Noch immer gibt es Gehaltsunterschiede in Ost- und Westdeutschland. Oder ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis. Da ist der Sohn des Hausbesitzers in eine der Mietwohnungen im Haus eingezogen. Schnell zeigt sich, dass die Hausregeln für ihn und seine Familie offenbar nicht gelten. Komisch, denn in Artikel Eins der Menschenrechte lese ich: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren (…) und sollen einander im Geist der Solidarität begegnen.“ Und in Artikel 2 geht’s weiter: Das gilt für alle, unabhängig vom Geschlecht, der Herkunft, Religion oder wie vermögend wir sind. Die Menschenrechte gibt es seit fast 76 Jahren. Und schon vor über 2.000 Jahren stellte Jesus fest: „Gott liebt alle Menschen! Macht keine Unterschiede!“ – Warum ist das also immer noch ein Ding?